Tag 8 beim GP Joule Windsurf Worldcup Sylt

  • Tobias Weidekemper
 • Publiziert vor 7 Jahren

Der Tag begann früh mit heller Aufregung, aber mangels Wind fand das Geschehen dann weitgehend an Land statt.

Nach dem actionreichen Freitag mit der Double Elimination im Freestyle und einer fünften Slalom-Elimination waren die Vorhersagen für den Samstag nicht allzu vielversprechend. Bei der Rennleitung sah man das offenbar anders und gab am späten Freitagabend die Entscheidung bekannt, morgens um 7:00 Uhr das Skipper's Meeting für die Waverider abhalten zu wollen. Sogar die Trials, in denen die sechs noch offenen Startplätze im Waveriding, waren schon ausgelost worden. 

Also klingelten überall auf Sylt am Samstag morgen die Wecker äußerst früh, doch wenig überraschend war es falscher Alarm. Müde zwölf Knoten reichten bei Weitem nicht fürs Waveriding, auch wenn der Wind zum ersten Mal in der Worldcup-Woche aus westlichen Richtungen wehte. Die anderen Fahrer hatten noch etwas länger schlafen dürfen und trafen sich erst um 10:00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Wind allerdings noch weiter eingeschlafen, dennoch wurde ein Kurs ausgelegt und die Fahrer zunächst im 15-Minuten-Rhythmus hingehalten. Doch so wirklich schien niemand an einen Start zu glauben, denn der Wind ließ stündlich weiter nach. 

Da es wieder deutlich wärmer geworden war, nutzten viele Fahrer und Zuschauer die kleinen, aber feinen Swell-Wellen für eine SUP- oder Wellenreit-Session. Wer wie Philip Köster, Björn Dunkerbeck, die Fanatic-Fahrer oder das Team Reno nicht gerade mit Autogramme schreiben beschäftigt war, nutzte die Zeit, um das Material zusammenzupacken. Denn am morgigen Sonntag soll es zeitweise nahezu windstill werden, so dass weitere Rennen so gut wie ausgeschlossen sind. Dafür soll pünktlich zur Siegerehrung um 16:00 Uhr auch die Sonne zurückkommen. Dann werden nicht nur die Event-Sieger des GP Joule Windsurf Worldcups Sylt geehrt, sondern auch die WM-Pokale vergeben - nur die Männer haben in dieser Disziplin mit Maui und Chile noch zwei Events vor sich. Bis dahin wird es sicherlich noch die eine oder andere Autogrammstunde geben, so dass bei den Zuschauern keine Langeweile aufkommt.

Worldcup Sylt - Tag 8

4 Bilder

Kein Wind, dafür jede Menge Autogramme

Themen: Björn DunkerbeckPhilip KösterSyltWorldcup


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