Der Chinook SuperLite Mast im Test

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 3 Jahren

US-Hersteller Chinook bietet 2019 gleich zwei Mastmodelle mit 100 Prozent Carbon an – SuperLite und Xtra Durable. Wo aber verstecken sich die Unterschiede?

1,20 Kilo wiegt der Vollcarbonmast SuperLite von Chinook

Der Zubehörhersteller vom Hood River in Oregon genießt bis heute einen guten Ruf, wenn es um Haltbarkeit geht. Doch mit dem SuperLite RDM bietet Chinook jetzt ein Modell, dass vor allem beim Gewicht in der obersten Liga mitspielen soll. Der 370er SuperLite lässt die Waage bereits bei 1,2 Kilo einpendeln, das ist in der Tat leicht – wenngleich Vollcarbonmasten anderer Hersteller solche Werte auch erreichen. „Probiert ihn aus, ich wette, ihr kriegt ihn nicht klein“ – solche Testaufträge lieben wir. Eine Saison mit vielen Sessions in der Brandung später, steht fest: Der Chinook passt bezüglich der Biegelinie zu vielen Constant-Curve-Segeln – mittlerweile wird die überwiegende Mehrheit der Segel auf diese Standardkurve designt. Klein bekommen haben wir den SL in der Tat nicht. Trotzdem will Chinook mit dem Modell XD – das steht für Xtra Durable – Hardcorepiloten ansprechen. Beim XD wird an der Oberfläche ein anderes, druckfesteres Carbon verwendet, was ihn noch bruchfester machen soll, was aber auch mehr Harz aufnimmt. Die Längen (340/370) werden dadurch um knapp 400 Gramm schwerer, die Längen 400/430 und 460 um knapp 600 Gramm. Dafür entspannt die XD-Version die Finanzlage – statt für 489 bis 689 Euro für die SL-Version wandert der XD je nach Länge für 419 bis 519 Euro über den Tresen. Infos: www. chinooksailing.com

Themen: Mastsurf-Test


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