Redaktion

Weltmeister Asmussen dominiert Rollei Long Distance Race auf Fehmarn

  • Jeanette Borchers
02.09.2013

Auch am zweiten Tag des Rollei Long Distance Race auf Fehmarn (31.8.-01.09.2013) blies der Wind wieder mit fünf bis sieben Windstärken. Der Slalom Weltmeister Gunnar Asmussen zeigte mit zwei weiteren Laufsiegen, dass er momentan der Maßstab ist, an dem sich jeder in dieser Disziplin orientieren muss. Überlegen konnte er die Gesamtwertung des Rollei Long Distance Race auf Fehmarn für sich entscheiden. Bester Freeracer wurde Marius Bocker, mit einem 20. Platz in der Gesamtwertung.

Der Slalom Weltmeister Gunnar Asmussen (GER-88, Patrick, North) war beim Rollei Long Distance Race auf Fehmarn nicht zu schlagen.

Am zweiten Tag zeigte sich der Wind am Wulfener Hals etwa böiger. Gleich zweimal musste die erste Wettfahrt des Tages abgebrochen werden, weil der Wind drehte oder nachließ. Dann passten endlich die Bedingungen. Gunnar Asmussen bestätigte seine starke Vortagesleistung mit einem überlegenen Start-Ziel-Sieg. Auf dem zweiten Platz folgte Vincent Langer (GER-122, Starboard, Severne) aus Kiel. Mit deutlichem Abstand konnte sich der Däne Danni Jacobsen (DEN-64, Starboard, Neil Pryde) auf Platz drei in die Ergebnisliste eintragen. Der Youngster Nicolas Prien (GER-179, Fanatic, North) sicherte sich Platz vier vor Fabian Mattes (GER-202, Tabou, Gaastra).

Im zweiten Rennen wurden die Bedingungen mit sieben Windstärken deutlich radikaler. Passend dazu wurde es auch auf dem Kurs noch spannender. Asmussen hatte einen schlechten Start und musste sich aus dem Mittelfeld nach Vorne kämpfen. An der Tonne Nummer zwei hatte er bis zum Führenden Langer aufgeschlossen. Trotz starker Gegenwehr des Deutschen Meisters konnte Asmussen sich schließlich an die Spitze kämpfen. Langer bestätigte mit einem abermaligen zweiten Platz seine starke Leistung. Auf dem dritten Platz folgte Dennis Müller (GER-89, F2, Gun Sails). Denis Standhardt (GER-189, Tabou, Gaastra) und Arno Ufen (GER-23, Tabou, Gaastra) komplettierten die Top-5.

Insgesamt wurden an den beiden Tagen fünf Wettfahrten durchgeführt. Bei jeweils etwa 12 Kilometern Strecke pro Wettfahrt kommen die Fahrer so schon alleine auf 60 Kilometer Netto-Rennstrecke. Hinzu kommen natürlich noch die abgebrochenen Rennen und die Fahrten zur Regattabahn und zurück. So kommen die Teilnehmer beim Rollei Long Distance Race auf etwa 100 Kilometer, die sie am gesamten Wochenende zurückgelegt haben.

Nach fünf Wettfahrten kann jeder Teilnehmer seine beiden schlechtesten Rennen streichen. Mit insgesamt vier Laufsiegen, kann es sich der Slalomweltmeister Gunnar Asmussen leisten, sogar einen ersten Platz zu streichen und kommt trotzdem noch auf die Idealpunktzahl von 2,1. Der Deutsche Meister Vincent Langer konnte eine Wettfahrt für sich entscheiden. In den restlichen Rennen lag er stets auf dem zweiten Platz. In der Endabrechnung beschert ihm dies 4,7 Punkte und damit klar Platz zwei.

Danni Jakobsen zeigte zwar in der letzten Wettfahrt eine kleine Schwäche, in der Gesamtwertung reicht es bei ihm aber mit 9,0 Punkten für Platz drei. Dennis Müller zeigte eine starke Leistung und konnte sich konstant im Spitzenfeld platzieren. In der Gesamtwertung wird das mit Platz vier und 9,0 Punkte honoriert. Auf dem fünften Platz folgt Denis Standhardt mit 14,0 Punkten, vor Nicolas Prien. Dieser war eine der großen Überraschungen. Der Nachwuchsfahrer sorgte mit seiner konstant starken Leistung für Furore. Belohnt wurde die Leistung mit einem sechsten Platz (14,0 Punkte).

Rollei Long Distance Race: Siegerehrung auf Fehmarn

Das neue Wettkampfformat richtet sich vor allem an Regattaeinsteiger. Diese haben nicht nur erste Wettkampfluft geschnuppert, sondern konnten sich teilweise auch sehr gut platzieren. Bester dieser Freeracer-Wertung wurde Marius Bocker (R-79) mit einem 20. Platz im Gesamtfeld. Auf Platz zwei und drei folgten Markus Jatzkowski (R-17) mit Platz 25 und André Meyerhoff (R-21) mit Platz 28 im Gesamtfeld. Als bester Junior (u-17) platzierte sich Sven Meyerhoff (R-22) auf Platz 35. Als beste Dame wurde die erst 13-jährige Julia Bocker (R-83) geehrt. Als jüngste Teilnehmerin erkämpfte sie sich schließlich einen 46. Platz der Gesamtwertung. 

Weitere Infos: www.choppywater.de , www.windsurfcup.de

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