Die Reisen des jungen Rik

  • Katharina Uhr
 • Publiziert vor 15 Jahren

Eine Weltreise nach dem Abi machte den Oldenburger Rik Fiddicke vor drei Jahren in der Windsurfwelt bekannt. Das Profi-Geschäft hat der 22-Jährige trotz ausbleibender Erfolge im Worldcup voll unter Kontrolle. surf besuchte den reisesüchtigen Ostfriesen während eines kurzen Zwischenstopps in seiner Heimat.

Weites, flaches Land und unzählige Schafe rauschen seit Stunden mit Tempo 150 am Zugfenster vorbei. Immer wieder steigen Leute ein und aus und grüßen freundlich mit „Moin, Moin“, egal ob sie sich kennen oder nicht. Von hektischem Reisefieber ist in den Wagons der Nordwest-Bahn nichts zu spüren. Irgendwann verkündet eine blecherne Stimme aus dem Lautsprecher: „Nächster Halt Oldenburg“ – Heimat eines jungen talentierten deutschen Windsurfers. Dunkle Wolken hängen triefend über dem Bahnhofsgebäude und den umliegenden Häusern der ostfriesischen Kleinstadt. Es ist ein Tag im Juni, aber von Sommer keine Spur. Der einzige Farbklecks im urbanen Grau ist ein auffällig blau lackierter Lieferwagen, auf dem ein bunter Fisch sich per Sprechblase mit einem Hai unterhält. Vor dem ungewöhnlichen Vehikel steht ein braungebrannter, blonder junger Mann in weiten Baggy-Hosen und Kapuzenpulli. Rik Fiddicke strahlt übers ganze Gesicht und ruft freudig: „Willkommen im Norden. Ganz schöne Schiete das Wetter hier.“

Die Reisen des jungen Rik

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