Interview mit Thomas Traversa

25.07.2018 Manuel Vogel - Schüchternes Lächeln, schmale Schultern, und mit nur 64 Kilo eigentlich ein Zwerg – trotzdem gilt Thomas Traversa als bester Sturm- und Big-Wave-Surfer der Welt. Warum er auf spezielles Training pfeift, die sozialen Netzwerke hasst und den Red Bull Storm Chase eigentlich satt hat, verrät er hier.

© John Carter/PWA
Big Wave Windsurfer Thomas Traversa
Big Wave Windsurfer Thomas Traversa

Die dicke Kurzhantel wird nur von der Größe des angespannten und perfekt gebräunten Bizeps übertroffen. Konzentrierter Terminator-Blick, im Hintergrund – etwas unscharf aber doch eindeutig erkennbar – die silber-blaue Dose eines österreichischen Getränkeherstellers. Hashtags: #training #bigwave #savety #redbull. Die Message: Big-Wave-Windsurfer überlassen nichts dem Zufall, sie trainieren hart, um bereit zu sein für die größten Stürme und Wellen des Jahres.

Thomas Traversa ist der wohl beste Big-Wave-Windsurfer der Welt und natürlich stammt dieser Facebook-Post nicht von ihm. Derartige Beiträge überlässt er Leuten wie Jason Polakow. Aber manchmal ist es leichter einen Menschen zu beschreiben, indem man erzählt, was er alles nicht tut.

Thomas Traversa würde nie sagen, dass er "trainieren" muss, Savety-Equipment kennt er nur vom Hörensagen und Facebook-Posts setzt er nur äußerst widerwillig ab. Traversa steigt am Spot aus seinem Bulli, raucht ’ne Kippe, geht raus – und gewinnt.

Ein Dialog mit dem Meister des Understatements.

Thomas, seit Anfang Januar läuft wieder die Stand-by-Phase für den Red Bull Storm Chase, dessen letzte Auflage du gewinnen konntest. Was damals schon niemand verstanden hat: Wie ist es für ein Fliegengewicht wie dich, mit nur knapp über 60 Kilo, möglich, bei 60 Knoten Wind und haushohen Wellen zu surfen, während andere Vollprofis mit 90 Kilo scheitern?

Es gibt dabei eigentlich kein Geheimnis. Ich verbringe schon seit fast 15 Jahren die Winter in Europa und jage die Stürme und großen Swells. Für mich ist das normal. Früher hat nur niemand davon Notiz genommen, weil es die sozialen Netzwerke und Events wie den Red Bull Storm Chase noch nicht in der heutigen Form gab. Als der Storm Chase dann 2014 startete, war ich einfach besser vorbereitet. Wie in jedem Sport ist es eine Trainingssache. Philip Köster hat den Doppelloop auch nicht an einem Tag gelernt, sondern tausende Versuche gebraucht. So ist’s bei mir auch. Ich denke, mein Vorteil war immer meine Vielseitigkeit und dass ich an einem Spot kaum Eingewöhnungszeit brauche.

Fühlst du dich wieder als der Top-Favorit?
Ich weiß noch nicht mal, ob ich überhaupt teilnehme. Ich bin sehr unschlüssig.

Warum?
Als ich mich 2013 das erste Mal angemeldet hatte, dachte ich nicht, dass ich einen Platz im Starterfeld bekommen würde. Plötzlich war ich dabei, gewann  die erste Mission in Irland, dann die zweite in Tasmanien und schließlich den ganzen Contest. Irgendwie bin ich da so reingeschlittert. Aber mit etwas Abstand weiß ich, dass ich viel mehr Spaß gehabt hätte, wenn ich diese Stürme auf eigene Faust gesurft wäre. In dem Moment, wo dir eine Media-Crew sagt, wann du an welchem Spot surfen sollst, bist du schon nicht mehr frei und der Spaß kann auf der Strecke bleiben. Aber ich will meine eigenen Entscheidungen treffen, selbst entscheiden, welche Risiken ich eingehe.

Red Bull steht immer mal wieder in der Kritik, sie würden Sportler zu sehr ans Limit pushen – mitunter mit bösen Folgen. Teilst du diese Kritik?
Jeder entscheidet selbst, ob er bei 60 Knoten und doppelt masthohen Wellen rausgeht. Der Druck ergibt sich eher aus der Situation. Du wirst unter vielen Bewerbern ausgewählt, fliegst um die halbe Welt, eine ganze Crew steht mit gezückter Kamera am Strand und es ist ein Wettkampf. Da geht jeder ans Limit und am Ende bist du plötzlich Risiken eingegangen, die du beim freien Surfen nicht akzeptiert hättest. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nochmal haben muss.

Wärst du an den Tagen des Storm Chase ohne den "Druck" eines Contests aufs Wasser gegangen?
Die zweite Mission nach Tasmanien war von den Bedingungen her ein Spaß. Die Bedingungen waren krass, aber man konnte es wirklich genießen und ich wäre definitiv draußen gewesen. Ich erinnere mich aber noch an die erste Mission in Irland: Wir saßen im Morgengrauen in den Autos, Böen bis 70 Knoten hämmerten die Hagelkörner ans Fenster und der Ozean in der Brandon Bay war ein endloser Teppich aus Weißwasser. Da hatte jeder Schiss, jeder fragte sich: "Was zur Hölle tue ich hier?" Also versuchte man mit blöden Witzen die Stille aufzulockern und sich damit zu trösten, dass die anderen ja auch rausgehen. Auch bei der dritten Mission in Cornwall wäre ich am Morgen wohl eher nicht raus: Aufstehen um 5:00 Uhr im Stockdunklen, der Regen hämmerte ans Fenster und es war eiskalt. Spaß sieht anders aus und ehrlich gesagt brauche ich diesen Rahmen nicht mehr. Ich surfe die Stürme lieber an einem Spot und zu einer Zeit, die ich selbst bestimme. Trotzdem werde ich mir anhören, wie das Konzept diesmal ist – wenn es darum geht, die besten Bedingungen zu erwischen, bin ich dabei. Wenn es nur ums große Schlachten geht, bin ich raus.

© John Carter/PWA
In Jaws hat man nach einem Sturz hinter die Welle 15 bis 20 Sekunden Zeit, um die kritische Zone zu verlassen. Wer "trödelt" wird von der nächsten Setwelle überrollt. 
In Jaws hat man nach einem Sturz hinter die Welle 15 bis 20 Sekunden Zeit, um die kritische Zone zu verlassen. Wer "trödelt" wird von der nächsten Setwelle überrollt. 

Andere würden sich ein Bein ausreißen für eine solche Chance? Schließlich sorgt Red Bull für entsprechendes Marketing und erreicht unglaublich viele Zuschauer.
Ich habe alle drei Missionen des Storm Chase gewonnen. Sie liefen auf unzähligen TV-Kanälen, aber am Ende hat es für mich nichts geändert. Ich habe keinen gut dotierten Red-Bull-Vertrag bekommen und sehe daher auch nicht den tieferen Sinn für mich. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich nicht so der Social-Media-Typ bin, andere hätten da womöglich mehr ­Profit rausgeschlagen.

Selbstvermarktung ist nicht deine Stärke, oder?
Ehrlich gesagt finde ich dieses ganze "liken", "unliken" oder "followen", damit man selbst "gefollowed" wird, ziemlich bescheuert! Am Ende bekommt man nichts dafür, keine Sponsoren, Verträge oder sonst was. Mit "Likes" kannst du keine Rechnungen bezahlen. Ich weiß, es gehört ein Stück weit dazu, deswegen mache ich manchmal was. Aber am Ende sind wir alle Wettkampftypen, die meisten mit zu großen Egos und Social Media verstärkt diese Tendenzen noch zusätzlich. Insgesamt hasse ich dieses "geposte", es ist lächerlich.

Sponsoren ist Präsenz im Netz mittlerweile wichtig und oft ist die Anzahl der Postings sogar Vertragsgegenstand. Bist du vielleicht einfach noch nicht in der Neuzeit angekommen?
Vielleicht, aber das Gute ist doch: Wenn du auf dem Wasser ablieferst, reicht das, um eine gewisse Verbreitung und Anerkennung zu bekommen. Da muss ich nicht mit 1000 Posts am Tag nachhelfen. Als ich angefangen habe, gab’s das alles nicht. Der Job war immer, gut zu Windsurfen. Bist du gut, dann mögen es die Leute auch so, du bekommst Coverage und Sponsoren. Ganz ohne Social Media.

Im Herbst surftest du das erste Mal den Big-Wave-Spot Nazaré in Portugal, nach einer Stunde sprangst du dort ­Aerials. Wie schaffst du es, dich so schnell an einen Spot anzupassen?
Ich schaue mir an jedem neuen Spot natürlich erst an, wo die richtigen Start- und Landepunkte sind, um im Notfall wieder sicher an Land zu kommen. Aber das passiert eher unbewusst, es ist Routine und Erfahrung. Wichtig ist, dass man sich vorher kurz orientiert. Vom Wasser aus betrachtet sieht vieles anders aus, besonders wenn die Wellen groß sind.

Du riskierst oft viel, versuchst Aerials und Wellenmanöver auch in großen Wellen. Gehört ein deftiger Wipeout inklusive Materialverlust für dich einfach dazu oder hast du immer einen Plan B?
Wenn ich rausgehe, gehe ich draußen auch aufs Ganze. Einen Plan B für den Notfall habe ich nicht. Ich versuche nach einem Sturz immer in der Welle zu bleiben, denn jede Welle spült dich irgendwann an den Strand. Ich habe also keine Angst davor, mich von großen Wellen waschen zu lassen und paddle da draußen nicht lange rum und überlege.

© Gilles Calvet
Die Ausstiegsstelle kann sich Thomas nicht immer aussuchen.
Die Ausstiegsstelle kann sich Thomas nicht immer aussuchen.

Verfolgt man Big-Wave-Legenden wie Jason Polakow oder Kai Lenny, bekommt man das Gefühl, diese Disziplin sei extrem professionell. Atemübungen, mit denen man fünf Minuten die Luft anhalten kann, sind scheinbar überlebenswichtig, Savety-Equipment wie selbstaufblasende Westen und Jetskis auch. Man sagt, du rauchst am Strand ’ne Kippe und gehst einfach raus...
Das stimmt, ich mache keine speziellen Atemübungen zur Vorbereitung.

Krafttraining?
Nein. Ich gehe viel Cross-Country-Laufen, das muss reichen. Ich würde schon sagen, dass ich ziemlich fit bin.

Spezielles Sicherheits-Equipment?
Nein, hab’ ich keines. Vielleicht ist das naiv, aber ich habe nicht das Gefühl, das zu brauchen.

Woher kommt diese Entspanntheit?
(Überlegt lange) Hmm, eigentlich nehme ich das alles nicht so ernst und mache einfach, was ich schon immer gemacht habe. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich dadurch ein Risiko eingehe. Wenn ich nicht das Gefühl hätte, die Wellen meistern zu können, ließe ich es bleiben. Ich habe auch nicht den Druck, dass ein großer Sponsor und eine Media-Crew am Strand steht und von mir was Extremes erwartet. Für mich ist das alles Spaß.

Jason Polakow ist mal bei einem "normalen" Tag in Jaws fast ertrunken. Würden ein paar Atemübungen oder eine Rettungsweste nicht helfen, im Notfall besser vorbereitet zu sein?
Beim Storm Chase hatten wir Auftriebswesten und ich weiß, dass mir mein Sponsor Soöruz bald eine machen wird. Wenn mich die Dinger nicht stören, werde ich sie tragen. Aber ich will mich darauf nicht verlassen. Ich glaube, dass der wichtigste Faktor der Kopf ist. Jeder fitte Mensch kann die Luft einige Minuten anhalten, wenn er es schafft, sich zu entspannen und nicht in Panik zu geraten. Klar, um von drei auf fünf Minuten zu kommen, muss man hart trainieren, aber nochmal: Wenn ich das Gefühl habe, die Bedingungen seien zu extrem und ich könnte da draußen in Lebensgefahr kommen, lasse ich es bleiben. Da breche ich mir keinen Zacken aus der Krone.

Hattest du schon Mal richtig Schiss?
Es gibt immer Momente, wo du ans Limit kommst. Aber das Gefühl, es nicht mehr im Griff zu haben oder gar ertrinken zu können, hatte ich noch nie. Vielleicht hatte ich auch Glück, aber so war es bisher eben. Letztlich ist’s doch so, dass dich jede Welle irgendwie ans Ufer spült. Sie wirbelt dich ein bisschen rum und spielt mit dir, aber irgendwann spuckt sie dich aus. Man muss es nur zulassen. Ich bin in Jaws, Nazaré oder sonstwo gecrasht, aber Todesangst hatte ich noch nie.

Wann hast du das letzte Mal gekniffen?
Klar, das kommt vor. Im Herbst war ich in Nazaré und der Swell war riesig. Gleichzeitig wusste ich, dass ich da draußen Probleme bekommen hätte, weil die Welle überhaupt keine Optionen ließ, sie vernünftig abzureiten. Natürlich hätte ich eine Welle nehmen können, ein Fotograf hätte ein krasses Foto gemacht und hinterher hätten mir die Leute auf die Schulter geklopft. Aber ich hätte zu hundert Prozent mein Material zerstört und jemand hätte mich retten müssen. Und wofür? Also habe ich es sein lassen und bin an einem anderen Spot gesurft – in kleineren Wellen, aber mit unendlich viel Spaß.

Sind dir Rekorde wichtig?
Ich will die größten Wellen der Welt surfen. Aber nicht um jeden Preis, nicht um jedes Risiko.

Seit drei Jahren bist du stolzer Familienvater. Hat sich dadurch dein Risiko-Bewusstsein verändert?
Nein, überhaupt nicht. Ich bin nie übertriebene Risiken eingegangen und das tue ich auch jetzt nicht.

Du verbringst die Winter zum Großteil in der Heimat, während der Rest deiner Worldcup-Kollegen um die Welt jettet und trainiert. Bist du sparsam oder nur heimatverbunden?
(Lacht) Zuerst mal spart es natürlich jede Menge Geld, wenn du den Winter über zuhause wohnst oder mit deinem Bulli durch Europa gondelst. Ich genieße das, denn Europa hat im Winter unglaubliches Potenzial und leere Spots mit positiver Stimmung. Diese Art zu Reisen habe ich wohl von meinen Eltern – schon als ich ein kleiner Junge war, haben sie mich und meine zwei Brüder ins Womo gepackt und los ging’s. Früher war ich natürlich auch an fast allen bekannten Top-Spots der Welt. Mein Fazit: Es ist immer das Gleiche! Die gleichen Leute, die gleichen Spots, der gleiche Trott. Mit ein paar Freunden und wenn du jung bist, ist das ein Spaß, aber ich liebe heute die Abwechslung. Mir ist ein Roadtrip nach Island mit meinen Kumpels einfach lieber als das zehnte Mal Südafrika. Und es gibt nichts, das mich mehr nervt als weit weg zu sein und zu sehen, dass meine Kumpels zuhause einen fetten Sturm surfen. Hört sich blöd an, ist aber so!

© John Carter/PWA
"Weil ich an so vielen verschiedenen Spots surfe, brauche ich keine lange Eingewöhnungszeit", erklärt Traversa.
"Weil ich an so vielen verschiedenen Spots surfe, brauche ich keine lange Eingewöhnungszeit", erklärt Traversa.

Was macht den Reiz des Neuen für dich aus? Man riskiert ja auch immer einen Leerhub.
Ich liebe es, auf Google Earth nach potenziellen Spots zu suchen, die noch nie jemand gesurft hat – und davon gibt es auch bei uns noch genügend. Wenn du dann am Strand stehst und tatsächlich fündig wirst, ist das eine riesige Freude. Für mich ist das die Essenz des Windsurfens: Neue Plätze kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln, darum geht es. Nicht um das beste Foto oder den besten Move. Oft hast du auf solchen Trips nur eine gute Session an diesem Ort, also habe ich mir angewöhnt, keine Zeit zu verschenken. Ich schaue mir den Spot an, gehe raus und attackiere die Welle so hart es geht. Das hilft mir auch bei Contests wie dem Storm Chase – ich brauche kaum Eingewöhnungszeit und kann gleich auf meinem besten Level fahren.

Oft bringen dich deine Reisen an außergewöhnliche Spots, wie Madagaskar, Mosambik oder nach Asien. Dort bekommt man es auch immer mit den Schattenseiten zu tun – Kriminalität, Armut, Umweltverschmutzung. Lässt du solche Dinge auf deinen Reisen an dich heran?
Ja und nein. Wenn du als Windsurf-Pro umherreist, geht es natürlich erstmal darum, gute Bedingungen zu erwischen. Ich bin dort, weil es Teil meines Jobs ist, nicht um dort ein Katastrophentourist zu sein. Ich merke oft, dass man anders wahrgenommen wird, wenn man als Profisportler und nicht als normaler Tourist kommt. Oft erfüllt es die Einheimischen mit Stolz, dass Profisportler vorbeikommen, um an ihrem Ort zu surfen. Sie fühlen sich nicht wie Tiere im Zoo, die von Touristen fotografiert werden. Ich war mal mit Gilles Calvet (franz. Fotograf, die Red.) in Indonesien und er hat mir eine ähnliche Frage gestellt. Es sagte: "Ihr kommt hier als reiche Europäer her, habt euren Spaß auf dem Wasser, fahrt mit eurem Mietwagen auf der Suche nach Wind und Wellen durchs Land, aber die Kultur und die Probleme der Menschen hier interessieren euch nicht?!"

Darüber habe ich lange nachgedacht. Einerseits hat er recht – wenn ich zum Beispiel nach Madagaskar reise, tue ich dies auf Basis einer Wettervorhersage. Ich fahre da nicht mit dem Vorsatz hin, "in eine fremde Kultur einzutauchen". Oft ergibt sich dies dann vor Ort von alleine, man lernt Leute kennen, tauscht sich aus. Doch wenn man ehrlich zu sich selbst ist, stellt man fest, dass man auch zuhause in seiner Wohlfühlblase lebt. Armut, Umweltverschmutzung, Kriminalität gibt es auch bei uns in Europa. Es gibt Vororte in Marseille, da will ich nicht hin, da pfeife ich auf interkulturellen Austausch. Und das geht wohl jedem so in seiner eigenen Umgebung. Insofern finde ich es scheinheilig, wenn Leute einem vorwerfen, die Probleme in fernen Ländern würden uns ja gar nicht interessieren. Am Ende geht es darum, den Leuten mit Respekt zu begegnen – egal ob zuhause oder in Afrika.

Du bist jetzt 32 und wirst in diesem Jahr zum zweiten Mal Vater. Machst du dir Sorgen um deine Zukunft und dass sich dein Leben, durch die Verantwortung die du trägst, ändern könnte?
Ich habe großes Glück, das tun zu können, was ich tue. Natürlich habe ich mehr Freiheiten, einfach weil Windsurfen mein Job ist. Reisen, Stories für Magazine zu produzieren und Contests zu surfen mache ich ja auch, um am Monatsende genug Geld mit nach Hause zu bringen. Ein Hobbysurfer hat’s diesbezüglich sicher schwerer. Aber natürlich muss man als Familienvater  Kompromisse machen. Ich habe festgestellt, dass dies aber auch gute Seiten hat: Man genießt die Zeit auf dem Wasser noch mehr als früher.


© Frithjof Blaasch
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