John Carter – der Fotograf

  • Claudia Vogt
 • Publiziert vor 15 Jahren

Stille Wasser sind bekanntlich tief. So gut wir seine Arbeit kennen, so wenig wissen wir über ihren Ursprung. „John Carter/PWA" lautet regelmäßig der Fotonachweis unter Aufnahmen, die unseren Sport ins beste Licht rücken und die nur mit größtem persönlichen Einsatz zustande kommen. Hunderte Cover-Fotos weltweit beinhaltet sein Portfolio mittlerweile – aber wer ist dieser John Carter eigentlich?

An die zehn Kameras und gleich zwei 600 mm Autofokus-Objektive nennt JC sein eigen.

Beneidenswert – wer den Reisepass des Fotografen durchblättert und auf Einreisestempel aus Westsamoa, Fidschi oder Chile stößt, den beschleicht das nagende Gefühl, jetzt sofort für die große Weltreise packen zu müssen, alles stehen und liegen zu lassen, um das Versäumte noch irgendwie nachzuholen. München adé – Maui, ich komme!

Gleich vorweg: John Carters Lebensmotto heißt „Lifestyle for money“ und bedeutet sehr frei übersetzt: Sonne, Meer und Lebensqualität an Stelle von Eigenheim, Altersvorsorge und dem neuesten Landrover vor der Tür. Er ist sozusagen schon aus der Tür, sobald sich der erste sehnsüchtige Gedanke an ferne Länder breitmachen will. Dabei hat John Carter ein sehr gemütliches Zuhause, und außerdem schon so einiges an Strapazen hinter sich: Vor zehn Jahren die komplette Ausrüstung im Wert von unglaublichen 15 000 britischen Pfund an einem unachtsamen Mittwochnachmittag verloren, als er Wasseraufnahmen von Ant Baker machte.

John Carter – der Fotograf

9 Bilder

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