Bei den Après-Surf-Parties gehören Presse und Organisations-Crew immer voll dazu – aber manchmal fühle Carter sich schon im Abseits, gerade wenn alle Pros total stoked vom Wasser kommen und er den Adrenalinrausch hinter der Linse nicht in gleicher Weise miterlebt hat. „That’s part of the job“ fügt der Brite hinzu. Teil seines Jobs sind eben nicht nur Sonnenschein und Sanddünen. Ein rasender Robby Naish, nachdem er – irritiert vom im Wasser schwimmenden John – einen Heat gegen Dunkerbeck verliert, gehört ebenso zum Job wie Diskussionen mit Daida Moreno, ob denn nun ein Partyfoto auf Sylt versehentlich oder voller Absicht seinen Weg in sieben internationale Magazine fand. Und die endlosen Reisen bergen noch ganz andere Risiken: Da muss man auf Maui etwa ein Tischtennis-Match gegen einen Spitzenathleten wie Jimmy Díaz spielen. Das fächert dann den sogennanten Carterschen Ehrgeiz an, John visiert den Ball an, holt aus – und schlägt sich selbstins Gesicht. Eine Platzwunde über der Augenbraue. An Aufgeben ist nicht zu denken; John hat schon zu oft in seinem Leben die Lachnummer gegeben – nicht zuletzt, als er zur Londoner Boat Show versehentlich mit einem roten und einem blauen Schuh auftauchte... Nie und nimmer soll ihm Ähnliches widerfahren, also spielt er blutüberstömt weiter, kämpft tapfer – und verliert. Zollschwierigkeiten und Diebstähle gehören angesichts des unberechenbaren Verlaufs eines jeden Auftrages wirklich zu den Nebensächlichkeiten. So auch der erste Women-Only-Weltcup im September 2004. Wir erinnern uns: Vierzehn wild gewordene Surferinnen auf einem kleinen Eiland im St. Lawrence-Golf, wo es für die männlichen Judges wie Fotografen kein Entrinnen gab. Er überlegte es sich gut und lange, sagt Carter rückblickend, aber zuletzt gewann doch wieder der Abenteurer in ihm die Oberhand. Wie heißt es doch gleich? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt...

Bei den Après-Surf-Parties gehören Presse und Organisations-Crew immer voll dazu – aber manchmal fühle Carter sich schon im Abseits, gerade wenn alle Pros total stoked vom Wasser kommen und er den Adrenalinrausch hinter der Linse nicht in gleicher Weise miterlebt hat. „That’s part of the job“ fügt der Brite hinzu. Teil seines Jobs sind eben nicht nur Sonnenschein und Sanddünen. Ein rasender Robby Naish, nachdem er – irritiert vom im Wasser schwimmenden John – einen Heat gegen Dunkerbeck verliert, gehört ebenso zum Job wie Diskussionen mit Daida Moreno, ob denn nun ein Partyfoto auf Sylt versehentlich oder voller Absicht seinen Weg in sieben internationale Magazine fand. Und die endlosen Reisen bergen noch ganz andere Risiken: Da muss man auf Maui etwa ein Tischtennis-Match gegen einen Spitzenathleten wie Jimmy Díaz spielen. Das fächert dann den sogennanten Carterschen Ehrgeiz an, John visiert den Ball an, holt aus – und schlägt sich selbstins Gesicht. Eine Platzwunde über der Augenbraue. An Aufgeben ist nicht zu denken; John hat schon zu oft in seinem Leben die Lachnummer gegeben – nicht zuletzt, als er zur Londoner Boat Show versehentlich mit einem roten und einem blauen Schuh auftauchte... Nie und nimmer soll ihm Ähnliches widerfahren, also spielt er blutüberstömt weiter, kämpft tapfer – und verliert. Zollschwierigkeiten und Diebstähle gehören angesichts des unberechenbaren Verlaufs eines jeden Auftrages wirklich zu den Nebensächlichkeiten. So auch der erste Women-Only-Weltcup im September 2004. Wir erinnern uns: Vierzehn wild gewordene Surferinnen auf einem kleinen Eiland im St. Lawrence-Golf, wo es für die männlichen Judges wie Fotografen kein Entrinnen gab. Er überlegte es sich gut und lange, sagt Carter rückblickend, aber zuletzt gewann doch wieder der Abenteurer in ihm die Oberhand. Wie heißt es doch gleich? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt...