Robert Teriitehau

 • Publiziert vor 15 Jahren

Er ist abgehoben wie kein anderer, bleibt aber wie wenige einzigartig am Boden – jetzt will der Überflieger einen Neustart im Worldcup riskieren. Mit 38 ein Comeback der extremen Art. 1000-PS-Powerboot, schöne Frauen und exklusive Autos – Robert liebt den Luxus und steht dazu. Doch seine größte Leidenschaft ist und bleibt das Windsurfen.

Robert Teriitehau

9 Bilder

Rückblick: Ein hässliches Entlein besteigt 1982 eine Maschine von Neukaledonien nach Paris. Er riskiert mit 15 Jahren den Ausschluss aus der Schule. Seine Eltern sehen ihn als Straßenkehrer enden. Wider Erwarten gewinnt er die französischen Meisterschaften. Es folgt ein Sieg nach dem anderen. Er wird zum bildhübschen Surfidol, ein Meister der Extraklasse, ein Extremist, immer bereit, sein Leben und seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen: Der höchste Aerial in Jaws im Jahr 2000 – er bricht sich dabei die Rippen. 46 Meter Sprung von einem Schiff nach der Transatlantik-Überquerung – er bricht sich das Steißbein. Doppelter Vorwärtssalto beim Snowboard-Indoor – er zieht sich eine Wirbelverletzung zu. Ein Mensch der Superlativen. Ein Star. Aber auch ein Widerspruch: Seine Familie sieht er kaum, aber sie ist ihm das Wichtigste. Er kann wochenlang im Garten arbeiten, träumt aber vom materiellen Reichtum. Schmückt sich nur mit Topmodells als Freundinnen, beneidet bei anderen das ruhige Leben mit Frau und Kindern. Interview: Steve Chismar, Fotos: Jono Knight, Jean Souville


Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag