Segelmacher Renato Morlotti

 • Publiziert vor 13 Jahren

Geiz ist geil – lange vor den Saturn-Werbern hatte Eberhard von Osterhausen im Saarland erkannt, dass man mit günstigen Segeln im Direktvertrieb ein gutes Geschäft und preisbewusste Kunden glücklich machen kann. Einst als Totengräber der Branche verschrien, gehört Gun Sails heute zu den festen Größen auf dem Segelmarkt. Erheblichen Anteil daran hat Segelmacher Renato Morlotti. surf traf ihn in Tarifa.

Igittigitt – Direktvertrieb. Als Gun Sails 1986 erstmals seine Segel am klassischen Surfshop vorbei zu einem unschlagbaren Preis direkt an die Surfer brachte, war das Geschrei groß. Die etablierten Segelhersteller sahen den Untergang des Abendlandes voraus – oder zumindest den Tod der Surfbranche. Gegenüber diesem Magazin wurde massiv Druck gemacht, den „Billigheimer, der ja eh nur die Markensegel kopiert“, geflissentlich im Heft zu ignorieren – mit wenig Erfolg. Firmengründer Eberhard von Osterhausen ließ sich ebenfalls nicht einschüchtern, im Gegenteil, je mehr ihm der Wind ins Gesicht blies, desto mehr Höhe lief er. Bis zu seinem Tod 2004, Osterhausen stürzte mit einem selbst konstruierten Ultralight-Flieger ab, war er der große Antreiber. Kein anderer Direktvertrieb konnte sich im Surfbereich so erfolgreich etablieren. Das Interview mit Renato Morlotti findet ihr unten als PDF-Download

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