Surfen mit Ozeanriesen

  • John Carter
 • Publiziert vor 11 Jahren

Ross Williams kreuzt das Fahrwasser der Kreuzfahrt-Giganten. John Carter war mit der Kamera hautnah dabei.

OCEANA (P&O Cruises), Länge 260 Meter, Gewicht 77.000 Tonnen, maximale Geschwindigkeit 24 Knoten

"Ich, John Carter, taufe diese Story "Surfen mit Ozeanriesen" und zerschlage eine Champagnerflasche an meinem Computer. Möge Gott alle Menschen segnen, die sie lesen! Jetzt geht's los."

Während der Sommermonate nutzen viele Schiffe den Hafen von Southampton als Ausgangspunkt ihrer Kreuzfahrten und jedes Schiff muss auf seinem Weg hinaus in den Ärmelkanal den Solent (Meerenge zwischen Southampton und der Isle of Wight) durchqueren. An meinem Heimatstrand in Sandown konnte ich immer fantastische Schiffe nach Europa und Amerika auslaufen sehen und ich stellte mir vor, wie es wohl aussehen würde, wenn ein Windsurfer direkt neben diesen majestätischen Ozeanriesen cruisen würde. Meine Idee war folgende: Ich wollte einigen dieser Schiffe, die im Solent unterwegs waren, irgendwie den Weg abschneiden. Dann müsste ein Surfer, während ich die Kamera im Anschlag hielt, direkt in die Schifffahrtslinie fahren. Alles, was ich jetzt noch brauchte um dieses haarsträubende Unternehmen zu starten, war ein Boot mit einem Skipper, der dazu bereit war Kopf und Kragen zu riskieren, um mich nahe genug ranzubringen und einen Surfer, der dumm genug war, um den Weg eines 150000-Tonnen-Stahlmonsters zu kreuzen.

Kurz nach dem PWA Slalom-Worldcup in der Türkei tat sich durch einen der seltenen Besuche von Ross Williams in seiner Heimat auf der Insel plötzlich eine vielversprechende Möglichkeit auf. Nach dem Studium des Southamptoner Kreuzfahrt-Fahrplans stieß ich auf einen ganz besonderen Tag: Den 29. August 2009. An diesem Tag sollten fünf Kreuzfahrtschiffe – im Abstand von nur einer Stunde – den Hafen verlassen. Normalerweise hat man schon Glück, wenn man ein Schiff beim Rausfahren erwischt. Aber bei dieser Armada an Ozeanlinern, die da ablegte, hatten wir die besten Chancen auf einige extreme Fotos.

Den gesamten Artikel über die Begegnung mit den Riesen findet ihr unten als PDF-Download.

INDEPENDENCE OF THE SEAS (Royal Caribbean Cruises), Länge 365 Meter, Gewicht 160.000 Tonnen, Reisegeschwindigkeit 21,6 Knoten

 

GRAND PRINCESS (Princess Cruises), Länge 312 Meter, Gewicht 109.000 Tonnen

QUEEN MARY II ( Cunard), Länge 371 Meter, Gewicht 150.000 Tonnen, maximale Geschwindigkeit 30 Knoten

John Carter, selten vor der Kamera zu finden...

Themen: DownloadRoss Williams

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