Redaktion

Karibik: Windsurf Spot Guide Aruba

  • Philip Soltysiak
08.06.2018

Kann man bei 27 Grad frieren? Freestyler Phil Soltysiak durchlebte auf Aruba einige seiner schlimmsten Stunden, gab der Insel aber eine zweite Chance. Neben dem bekannten Hauptspot entdeckte er zahlreiche weitere himmlische Spots.

Philip Soltysiak auf Aruba

Es war Ende Mai 2011 am Strand von Fiherman's Hut. Philip Soltysiak, PWA World Cup Profi, fuhr beim letzten Tour-Stopp auf Aruba nur schlechte Ergebnisse ein. Darum waren seine Erinnerungen an diese Insel nicht die besten.

Doch sechs Jahre später flog er wieder nach Aruba, ließ sich locken von Ständen mit Namen wie Boca Grandi und Barcadera. Phil gab Aruba eine zweite Chance. Und dafür sah es gleich vom ersten Tag gar nicht schlecht aus, denn die Vela-Station räumte extra kostenlosen Lagerplatz für Phils reichhaltiges Equipment frei. Allerdings ließ der Wind auf sich warten...

Phil driftete die Küste entlang, passierte ein Schiffswrack, Schildkröten reckten immer wieder ihre Köpfe aus dem Wasser und Phil dümpelte weiter entlang "Arashi Beach" durch ein prall gefülltes Aquarium, das eigentlich nur das Paradies für jeden Taucher und Schnorchler sein konnte. Er sah zurück auf die Reihe hoher Hotels, die Arubas "Klein Miami" sein könnten, erhaschte ein paar Böen und zirkelte die ersten Moves direkt vor dem bekannten Spot "Fisherman’s Huts". Auch wenn dies der bekannteste Spot ist, es war nicht der Grund für Phil wieder zurückzukommen. Du kannst hier gute Sessions haben, aber der Wind ist durch die hohen Hotels böig und abgedeckt, das Ritz Carlton und Marriot bilden einen wirkungsvollen Windschutz. Wenn du nur hier surfst, hast du ganz sicher die besten Spots der Insel verpasst. So folgte für Phil eine lange Tour um die Insel mit vielen neuen Spots. Wo sonst kannst du bei so unterschiedlichen Bedingungen surfen – in türkisem Wasser an 97 Prozent der Tage in einer acht Monate langen Windsaison?

Den gesamten Spot Guide von Arube mit diesen Spots findet ihr unten im Download-Bereich:

Kann man bei 27 Grad frieren? Freestyler Phil Soltysiak durchlebte auf Aruba einige seiner schlimmsten Stunden, gab der Insel aber eine zweite Chance. Neben dem bekannten Hauptspot entdeckte er zahlreiche weitere himmlische Spots.

  • Chachoo vor dem Nautical Club

  • Forward Loop in Dunes

  • Freerideträume werden wahr an Fisherman‘s Huts. 

  • Arroyo Rock Formations, Hooiberg

  • In Barcadera legt der Wind in den Böen oft noch ein paar Knoten drauf, wenn er an Fisherman’s Huts vielleicht noch schwächelt. 

  • Schade eigentlich, dass Fototapeten nicht mehr angesagt sind – Ausblick von den Fischerhütten in Barcadera.

  • Freeridetraum bei Mangel Halto.

  • Nur drei Steinwürfe von Mangel Halto entfernt liegt der Einstieg am Nautical Club zum Spot mit ganz ähnlichen Qualitäten.

  • Der Fischer schleppt seinen Fang auf die Pier: frischer Wahoo

  • Rodger’s Beach 

  • Rodger’s Beach ist der Platz, wo man in einer guten Windphase sein sollte – wenn man auf der Suche nach ordentlichen Rampen ist.

  • Phil besucht Oranjestaad, es gibt sogar eine Tram-Linie.

  • Rodger’s Beach (Baby Beach)

  • Boca Grandi bietet feinstes Onshore-Jumping. Mal mehr mit Wind von rechts, mal leicht von links. Erfahrung in der Welle ist hier Pflicht, sonst ruft das Riff.

  • Road to Boca Grandi

  • Die Hotelburgen von "Arubas Miami" am Vela Windsurf Center macht den ablandigen Wind dort und auch an Fisherman’s Huts leider nicht besser. 

  • Anstelle der Hotelstrände bei Arubas Miami lieber gleich nach Boca Grandi.

  • "Dunes", der Wavespot im Norden, bietet raues Ambiente und solide Sprungbedingungen mit Wind von rechts. Der Weg lohnt sich vor allem an Tagen mit besonders kräftigem Wind und zwei Meter hohem Swell.

  • Dunes

  • Dunes

  • "Surfside" klingt nach Welle, bietet aber ausschließlich feinste Bedingungen für Freestyle und Flachwasser-Freeriding.

  • Happy Island Shop

  • Neugierige Eule

  • Seeschildkröte in der Tiefe

  • Stärkung beim Lunch

  • Blow Hole an der Ostküste

  • Der Passatwind bläst nahezu ganzjährig durch, die beste Zeit liegt zwischen Januar und Oktober. Zu schade, wenn man die Zeit nur auf dem Wasser verbringt und Naturschönheiten wie die natürliche Brücke in Wariruri übersieht.

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 11-12/2017 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.

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