Ägypten: Dahab

  • Katharina Uhr
 • Publiziert vor 16 Jahren

Dahab bedeutet auf arabisch Gold. Sein gelb schimmernder Strand brachte der Bucht an der Südostküste der ägyptischen Sinai Halbinsel den Namen des Edelmetalls ein. Aber wirklich wertvoll macht das ehemalige Beduinen-Camp der starke Wüstenwind. Surfer aus aller Welt pilgern seit über einem Jahrzehnt an den Spot am Roten Meer.

Seit über zehn Jahren lässt der Engländer Rob Horne seine Schüler schon im Superman-Stil durch Dahabs Lagune halsen und ist zu einer regelrechten Institution an Ägyptens Hot-Spot geworden, seine originellen Unterrichtsmethoden sind berühmt-berüchtigt. Am östlichen Ende der Bucht auf einer leichten Anhöhe mit Blick über die Bucht von Dahab, nippt Rob sein Feierabend Bier und erzählt wie sich das kleine, staubige Beduinenlager „Dahab“ seinem Namen entsprechend in ein goldenes Dorf oder besser eine Goldgrube verwandelte: „Als ich hier ankam, gab es nur die Happy Station“, er zeigt in Richtung Westen, „und das Surf & Action Center, an dem wir sitzen. Hotels nur das Coralia und das Ganet Sinai – that’s it.“

Schwer vorzustellen, denn schaut man heute über die Bucht, säumt ein weißes Häusermeer den Strand. Seit dem Pionierjahr ‘94 haben sich neben die zwei Schulen fünf weitere Stationen und drei neue Hotelanlagen gesellt. Mit dem etwas abgelegenen Meridien Hotel (Helnan) sind es sogar vier Neuzugänge. Trotzdem ist die weitläufige Bucht noch lange nicht am Ende ihrer Platzkapazitäten angelangt.

Alle Dahab-Infos gibt's im Spotguide als PDF-Download: Lagune (Revier 1), Bucht-Rennstrecke (Revier 1), Speedpiste (Revier 2), Düngungswelle (Revier 2), Meridien Hotel (Helnan), Leuchttums Assala

Themen: AfrikaDownloadSurfspotsWavespots

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