Kapverden

  • Andreas Erbe
 • Publiziert vor 16 Jahren

Boa Vista hat traumhafte Surfspots – das wissen wir schon länger. Allerdings: Bis zum letzten Winter gab es keine vernünftige Surfstation, und die Anreise mit eigenem Surfstuff ist quasi unmöglich. Doch mittlerweile gibt es zwei perfekt ausgestattete Surfcenter am Multispot vor Sal Rei. Aufsteiger, Freerider und Wavecracks starten am gleichen Platz und kommen alle mit einem Glitzern in den Augen vom Wasser zurück. Damit ist Boa Vista zum Pauschalparadies für Individualisten geworden. Zusätzlich gibt's ein Update von der Nachbarinsel Sal. (SURF 9/2001)

Boavista: Der Spot präsentiert sich in Höchstform für unseren Besuch. Der Passat ist nach einer kleinen Pause gerade wieder richtig in Schwung gekommen, und dazu schiebt ein Nordwestswell stattliche Wellen über den Atlantik heran. Trotzdem können Christian, Sabsi und Tom problemlos Wasserstart- und Halsenkurse direkt vor der Station geben, während Dom, ein Schweizer, der auf Boa Vista überwintert, und ich ein paar 100 Meter in Lee bis zu zwei Meter hohe Wellen abreiten. Das Geheimnis für diese einzigartige Kombination liegt in der Lage des Spots. An den Praia Carlota, wie der Strand heißt, kommen die Wellen nicht durch, denn im Nordwesten versperrt ein Riff den Zugang. Könner und Welleneinsteiger rauschen halbwinds in die Wellen über diesem Riff, während Freerider im sicheren Flachwasser zwischen Station und Ihleu do Sal Rei heizen können.

Sal: Santa Maria – aus dem kleinen Fischerort und ehemaligen surf-Geheimtipp ist eine Boomtown geworden, mit Vor- und Nachteilen. surf war dort und sagt, was es Neues gibt.

Themen: AfrikaDownloadSurfspotsWavespots

  • 2,00 €
    Boa Vista

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