Reunion

  • Tristan Boxford
 • Publiziert vor 20 Jahren

Réunion wurde zuerst von den Franzosen besiedelt, bevor die Briten sie für kurze Zeit besetzten. Heute ist wieder alles beim Alten. Der Engländer Tristan Boxford hat nun gecheckt, was seinem Land da durch die Lappen ging und durfte sich Wind und Wellen mit einem neu gefundenem Freund teilen – einem Franzosen.

Das Studentenleben kann ja manchmal so angenehm sein. Stellt euch vor, in meinem dritten Jahr an der Uni „musste“ ich einen sechsmonatigen Auslandsaufenthalt in einem französischsprachigen Land absolvieren. Und wo, das durfte ich auch noch selbst entscheiden. Klar, welche Kriterien maßgeblich waren für meine Wahl: Eine gute Uni – na ja, darauf kann man auch mal ein halbes Jahr verzichten. Akzentfreies Französisch – absolut sekundär. In meinen engeren Kandidatenkreis rückten deshalb folgende Freizeit-Paradise:

1. Bordeaux: ganzjährig gutes Wellenreitrevier, im Winter aber leider kalt und vom Wind nicht gerade verwöhnt.

2. Irgendwo in den Alpen: Powderspaß, aber ein halbes Jahr ohne Wind und Wellen und dann noch diese Kälte?

3. La Réunion: tropisches Klima, Schatten spendende Palmen, weltberühmte Wellenreit- und Windsurfspots. Zudem war mir zu Ohren gedrungen, dass die weibliche Insel-Bevölkerung nicht gerade mit Hässlichkeit gestraft sei. Ich muss zugeben, dass mir die Entscheidung keine weiteren Kopfzerbrechen und auch kein schlechtes Gewissen bereitete. La Réunion, das hörte sich doch alles sehr exotisch und nett an, genau das richtige für einen gewissenhaften Studenten wie mich. Die Insel schien alle für mich lebenswichtigsten Zutaten zu enthalten.

Im gratis Download lest ihr, ob Tristan seinen Traumspot gefunden hat.

Themen: AfrikaFrankreichSurfspotsWavespots

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    La Reunion

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