Neuseeland: Taranaki

  • Stephan Gobisch
 • Publiziert vor 11 Jahren

Taranaki – like no other... Das ist der Slogan, mit der die Taranaki-Region, die an der Westküste der Nordinsel Neuseelands auf halbem Weg von Auckland nach Wellington liegt, für sich wirbt. Benannt nach dem zentral liegenden Vulkan Mount Taranaki (2518 Meter), ist sie mit dessen Nationalpark und den zahlreichen Surfbreaks entlang des „Surf Highways 45“ in der Tat eine Region wie keine andere. Wo sonst in der Welt kann man im Winter vormittags Skifahren und nachmittags noch eine Runde Wellenreiten gehen?

Uns zogen jetzt bereits zum dritten Mal die guten Windsurf- und Wellenreitbedingungen im neuseeländischen Spätsommer an, um den deutschen Winter zu verkürzen. Nach 22-stündigem Flug lohnt sich auf der Fahrt von Auckland nach New Plymouth auf etwa halber Strecke, etwa zehn Kilometer nach Te Kuiti, kurz vor Piopio, eine Pause im Piopio Orchard Cafe. Hier gibt es Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren aus eigenem Anbau mit leckerer Icecream – perfekt zum Einstimmen.

Ab Piopio wird die Landschaft immer reizvoller. Neben dem Blick aufs Meer ist man sich spätestens beim Anblick der hellgrünen Hügel und der dunkelgrünen Hänge voller Farn Trees sicher, dass man in Neuseeland angekommen ist. Während ein Großteil der rund vier Millionen Kiwis (Einwohner Neuseelands) schon als Kind auf einen Wellereiter gestellt wird, ist Windsurfen eine noch recht unentdeckte Sportart. Die meisten “Stehsegler” trifft man an verschiedenen Flachwasserund Slalomspots in Auckland und Wellington. Es gibt jedoch eine kleine Zahl von Wavesurfern, die sich je nach Wind- und Swellrichtung an den Weltklassespots Taranakis treffen. Sicherlich trägt die Tatsache, dass die Windsurfspots auch in “epic conditions” nie überfüllt sind, dazu bei, dass wir noch nie nettere und aufgeschlossenere Locals als in Neuseeland getroffen haben. Es ist sogar so, dass man als Neuankömmling das Gefühl hat, dass die Kiwis sich über jeden zusätzlichen Wavesurfer freuen, denn dann sind sie nicht allein auf dem Wasser. Es gibt Tage, an denen man sich beste Sideoffshore- Bedingungen mit Wind fürs 4,7er und saubersten Wellen mit nur zwei bis drei anderen Windsurfern teilt.

New Plymouth, mit zirka 50000 Einwohnern die größte Stadt in Taranaki, ist bereits zur lebenswertesten Stadt Neuseelands (North and South Magazine 2008) und zur besten Kleinstadt der Welt (Live Com Awards) gewählt worden. Mit ihrem sieben Kilometer langen Coastal Walkway, dem Puke Ariki Culture Center, Open Air Konzerten, dem Pukekura Park, dem schönen Surf- und Stadtstrand Fitzroy sowie zahlreichen Restaurants bietet New Plymouth ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zum Strandleben. Wir haben uns als Basis Oakura ausgesucht, einen kleinen Vorort zirka zehn Kilometer südlich von New Plymouth, mit wunderschönem, langem Sandstrand (Black Sand Beach) und insbesondere bei Hochwasser auch mit ausgezeichneten Wellenreitbedingungen.

Die Infos zu diesen Spots findet Ihr unten im PDF-Download:

1. Waitara

2. East End Beach und Fitzroy

3. Ngamotu/New Plymouth Harbour

4. Back Beach

5. Oakura

6. Ahu Ahu Road/Weld Road

7. Stent Road

8. Kumera Patch

Weitere Fotos und Infos über Neuseeland auf www.stefangobisch.de

Spot: Waitara

Spot: Pungarehu

Entspannte Locals – wo sich so viele Spots auf so wenig Surfer verteilen, da lässt sich’s gut teilen. Nicht nur das Bier nach einer guten Session.

 

Der Einstieg in Ahu Ahu gehört nicht zu den einladenden. Hier haben schon größere Pötte Schiffbruch erlitten.

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