Deutschland: Amrum und Föhr

  • Andreas Tholund
 • Publiziert vor 19 Jahren

Die Nordseeinseln Föhr und Amrum zählen zu den schönsten deutschen Nordseerevieren – mit guter Starkwindbilanz und Bedingungen für alle Könnensstufen – vom Anfänger bis zum Wavecrack. Zwei Dinge gehören dort allerdings zum Basis-Equipment für jeden Surfer: Ein Tidenkalender und eine Uhr.

Ach, von Föhr kommst du? Ist das nicht bei Fehmarn?“ „Nö, fängt zwar auch mit ‘F’ an, liegt aber unterhalb von Sylt.“ „Genau, dann ist das eine von diesen ganz kleinen Inseln, auf denen nur drei Häuser stehen und die bei Sturmflut, wie heißt das, Land unter haben, richtig?“ „Nein, das sind die Halligen. Föhr und Amrum sind größer. Land unter gibt’s da nicht.“ „Äh, kann man da surfen?“ „...“

Und ob man da surfen kann. Immer, wenn ich erzähle, dass ich von der Insel Föhr komme, offenbaren meine Gesprächspartner riesige Lücken im Geografie-Basiswissen. Also, jetzt zum Mitschreiben: Föhr und Amrum sind zwei wunderschöne nordfriesische Inseln südlich von Sylt, die sich von Sylt beispielsweise dadurch unterscheiden, dass es dort nicht einen einzigen Ferrari gibt, dass die Fischbrötchen billiger sind, die Leute entspannter und dass man auf dem Wasser so viel Platz hat, wie man möchte.

Diese Spots findet ihr im Download:

Norddorf, Stehrevier für Wasserstart- und Halsenschüler Südstrand, Nieblum, Utersum

Themen: DeutschlandSurfspotsWavespots

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    Nordseeinseln Föhr und Amrum

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