Deutschland: Flensburg

  • Andreas Erbe
 • Publiziert vor 21 Jahren

Pils, Porno, Punkte – Flensburg stehtfür sein Fump-Bier, Alt-Erotikerin Beate Uhse und die Verkehrssünder-Kartei. Aber Deutschlands nördlichste Stadthatauch eine echte Local-Szene und einige knackige Spots im Umland – und das reicht bis ins nahe Dänemark.

Nicht mal 90000 Einwohner hat Deutschlands nördlichste Stadt – trotzdem kennt zumindest jeder Autofahrer Flensburg. Viele von ihnen haben an der Förde sogar ein Konto. Allerdings eines, das keine Zinsen abwirft, sondern eine Menge Kohle kostet. So verbindet wohl auch viele Surfer aus ganz Deutschland eine dauerhafte Verbindung mit Flensburg. Auch weit über Norddeutschlands Grenzen hinaus bekannt: Das gute Flensburger, das durch einen knollennasigen Mopedfahrer namens Werner sogar im Voralpenland beträchtliche Berühmtheit erreichte. Und sogar hoch auf den Bergen machen Flensburger Produkte high – denn in vielen Jagatees beim Apres-Ski dröhnt kräftiger Hansen-Rum aus Flensburg. In Sachen Surfszene dagegen ist der ungeliebte, große Nachbar, die Landeshauptstadt Kiel, um einiges erfolgreicher.  Dabei ist Flensburg surfmäßig sogar besser dran, denn die Top-Spots von Nord- und Ostsee liegen alle nicht weiter als eine Autostunde entfernt.

Ex-DWC-Cupper Matthias Wöhl ist dem Ruf der Landeshauptstadt erst gefolgt, als es nicht mehr anders ging. Er ist in Flensburg geboren, aufgewachsen, hat seine Ausbildung dort gemacht und seine ersten Jobs bekommen. Wöhl surft rundum die Förde schon seit Ewigkeiten. Wer könnte euch also das Surferleben in Flensburg besser näher bringen als der 31-Jährige.

Im gratis PDF-Download findet ihr ein Interview, in dem Matthias Wöhl seine (Surf-)Geheimnisse verrät.

Themen: DeutschlandSurfspotsWavespots

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    Flensburg

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