Deutschland: Speicherbecken Geeste (Leserspot)

 • Publiziert vor 17 Jahren

„Ich schreib’ nicht gerne, hab’ aber eine eigene Website von meinem See gebastelt, deshalb müsst ihr euch die Infos anderweitig besorgen, aber Bilder sind genügend da“, ließ uns Dieter Holstein wissen. Das machen wir doch gerne, denn die Fotos von „seinem“ See haben uns überzeugt. Und auch die Recherche ergab: „Geeste ist Spitze“. Allein schon dadurch, dass die künstlich angelegte Betonwanne 15 Meter aus der Landschaft ragt und keinerlei Windabdeckung zu fürchten hat.

Speicherbecken Geeste, was soll man sich darunter vorstellen? Wird dort Wasser als Reserve vorgehalten. Genauso ist es. Das Kernkraftwerk in Lingen benötigt große Mengen Kühlwasser. Die werden einfach aus der vorbeifließenden Ems entnommen. Geht der aber im Hochsommer bei lang anhaltender Trockenheit das Wasser aus, benötigt das KKE sofort Ersatz. Und dafür wurde zwölf Kilometer weiter nördlich, bei Geeste, das Speicherbecken gebaut. Gefüllt wird dies vom Dortmund-Ems-Kanal mittels Pumpen. 23,4 Millionen Kubikmeter Wasser schluckt die Betonschüssel, die an der tiefsten Stelle 15 Meter misst. Die Windsurfer müssen also keine Angst haben, dass sie mit der Finne Grundberührung haben.

Die Kollegen im Wasser, die sich vorwiegend unter der Oberfläche tummeln, schwärmen sogar von der Qualität desselben. “Oft ist die Sicht richtig gut, je nach Jahreszeit, Wetter und Anzahl der Taucher.” Richtig ins Schwärmen kommt Thomas Michaelis, in der Deutschen Windsurfing-Vereinigung (DWSV) als Vize-Präsident für die Organisation der Longboard-Regatten zuständig: “Das beste Binnensee-Revier in ganz Westdeutschland. Dadurch, dass der See deutlich höher als das umgebende Land liegt, kommt der Wind fast ohne Abdeckung übers Wasser gepfiffen.”

Alle Infos über dieses Revier findet Ihr unten als PDF-Download.

Alle Infos findet ihr im gratis Download.

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    Leserspot: Speicherbecken Geeste

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