Deutschland: Windsurf Spot Guide Spiekeroog

  • Philipp Brons
 • Publiziert vor 3 Jahren

18 Quadratkilometer Stille – auf Spiekeroog gibt es keine Autos, keinen Flugplatz und keine Hotelburgen, nur Dünen, Meer und Stille. Es sei denn, der Wind heult durch die kleinen Gassen des Örtchens. Wer sich auf das Eiland einlässt, kann endlich mal loslassen – und einen der schönsten Spots der Nordsee genießen.

Deutschland: Windsurf Spot Guide Spiekeroog

Freizeitstress! Immer dem Wind hinterher, von Spot zu Spot, das Wind-Update auf dem Smartphone im Blick. Verzögerungen? Leerlauf? Nicht vorgesehen. Vielleicht ist ein Kurzurlaub auf Spiekeroog genau das Richtige, um gestresste Surfer mal wieder zu erden. Geniale Surfspots unterscheidlichster Prägung liegen hier im Radius von 15 Minuten um den Wohnort – zu Fuß, nicht mit dem Auto. Willkommen in der analogen Welt!

Die Uhren auf Spiekeroog scheinen stillzustehen oder zumindest sehr langsam zu ticken. Das fällt schon direkt vor dem Übersetzen in Neuharlingersiel auf, bevor man die Fähre überhaupt betreten hat. Der Surfbrett-Transport ist hier noch eine analoge Besonderheit, die Boards werden von der Crew von Hand aufs Vordeck getragen, das restliche Equipment zusammen mit unzähligen Cityrollern per Kran unsanft in Containerboxen an Deck gehievt. "Bitte seien Sie mit den Windsurfboards vorsichtig, die sind sehr empfindlich!" hatten wir dem Matrosen noch zugerufen, aber Hauptsache es kam alles mit. Zwei tiedeabhängige Fähren zum Festland täglich, kein Massentourismus, keine Autos, keine großen Supermärkte, sogar Fahrräder gibt es auf der Insel kaum. Stören tut das ganz bestimmt nicht, da man sowieso fast alles zu Fuß erledigen kann und es ganz angenehm ist, mal auf den ganzen Stress vom Festland zu verzichten.

Friesen-Charme

Das Dorf selbst ist klein, da auf der Insel nur 800 Einwohner ganzjährig wohnen. Weil sich der Ort in der Mitte der Insel und nicht, wie auf vielen anderen Ostfriesischen Inseln, am heutigen Westende befindet, wurde das Dorf nicht durch Sturmfluten zerstört und ist mit seinen vielen schönen Friesenhäusern und anderen traditionellen Bauwerken erhalten geblieben, was der Insel einen ganz besonderen und einzigartigen Charme verleiht. Neben eigenem Surfzeug – eine Surfschule gibt es hier leider nicht – ist eine Surfkarre zum Materialtransport ein weiteres "must have", um die 1,5 Kilometer vom Ort zu den verschiedenen Spots zu bewältigen, ohne schon vorher platt zu sein. Entweder bringt man sich deshalb seinen selbstgebauten Surfwagen mit (Inspiration dafür gibt es in diesem Heft) oder man verwendet dafür eine der unzähligen Kofferkarren, die man überall auf der Insel findet und sogar von vielen Unterkünften gestellt bekommt.

Ausgesprochen interessant für Surfer ist zudem der sehr schöne Spiekerooger Campingplatz, der idyllisch in den Dünen am Westende in unmittelbarer Spotnähe liegt.

Den gesamten Spot Guide mit diesen Infos findet Ihr unten im Download-Bereich:

Deutschland: Windsurf Spot Guide Spiekeroog

14 Bilder

18 Quadratkilometer Stille – auf Spiekeroog gibt es keine Autos, keinen Flugplatz und keine Hotelburgen, nur Dünen, Meer und Stille. Es sei denn, der Wind heult durch die kleinen Gassen des Örtchens. Wer sich auf das Eiland einlässt, kann endlich mal loslassen – und einen der schönsten Spots der Nordsee genießen. 

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Themen: DeutschlandSpiekeroogSpot Guide

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