Griechenland: Karpathos

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 10 Jahren

Lange galt Karpathos als Revier für harte Männer – Hack auf dem Wasser, karge Umgebung und spartanische Unterkünfte lockten nicht gerade zum Familienurlaub oder zum Trip mit der Partnerin. Doch besonders durch die Renovierung des einzigen Hotels direkt am Spot und die guten Stationen sollte man mit diesen Vorurteilen einmal aufräumen.

Nicht überall auf Karpathos regiert der Monsterhack und die Kappelpiste.

Karpathos hat im Vergleich zu anderen griechischen Inseln seinen ursprünglichen Charakter erhalten und hat neben erstklassigem Wind und Wetter für jeden Reisenden etwas zu erkunden. Die Insel hat einen eigenen Flughafen, der während den Sommermonaten regelmäßig aus vielen europäischen Ländern direkt angeflogen wird.

Durch die ideale geographische Lage liegt Karpathos direkt im sogenannten Meltemi-Gürtel. Auf dem Weg durch die Ägäis gibt es fast nix was den Wind auf dem Weg nach Karpathos abbremst, und so kann er sich mit seiner gewohnten und unter Seglern gefürchteten Stärke austoben und aufbauen. Auf Karpathos wird der Wind durch den Berg vor Afiartis kanalisiert und dadurch nochmal beschleunigt. Der Meltemi verstärkt sich hierdurch noch mehr und trifft dann regelmäßig mit satten sechs bis neun Windstärken auf die drei Buchten von Afiartis ein.

“Juli und August sind die absoluten Starkwindmonate, da hämmert es Tag und Nacht mit bis zu neun Windstärken”, wirft Andy Ulbert, Stationsleiter der neuen Planet Allsports Station, ein. Die Monate Mai, Juni, September und Oktober eignen sich hingegen ideal für die Aufsteiger und Einsteiger, da der Wind noch nicht ganz so stark wird.

Den Bericht über Karpathos mit nachfolgenden Surf-Spots lest ihr als PDF-Download.

Der Trip zum Schiffswrack bleibt Experten unter Aufsicht vorbehalten.

 

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