England: Cornwall

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 10 Jahren

Unwirtliche Kliffs, lange Strände und einsame Buchten prägen die Küsten Cornwalls. Und über allem liegt manchmal ein fast übernatürlicher Zauber aus Wasser, Wellen und Licht. John Carter brach mit Freunden zu einem Fotoabenteuer ins Land der Artus-Sage auf, um dort die letzten mystischen Surf Spots zu entdecken. Außerdem sollte ein ordentliches Tiefdruckgebiet den Süden treffen. Auf nach Cornwall, Männer!

Ganz ehrlich, perfekt war die Vorhersage nicht, aber mit dem Wind sah es gut aus und bei völlig sonnigem Wetter sollte ein kleiner bis mittlerer Swell anrollen. Das würde wohl so eine Sommer-Wave-Story werden, dachte ich und erwartete nichts Aufregendes.

Im ersten Van unserer Crew saßen Timo, Paul Hunt und ich, eine Stunde später starteten Jamie Hancock und Jack Hunt. Die erste Station in Cornwall war unser Führer Blacky, in dessen Board-Shop wir das Wetter checkten. Obwohl der Swell erst später am Tag erwartet wurde, scharrte Timo schon mit den Hufen. Wir wussten ja, dass die Jungs in Cornwall viele Spots auf Lager hatten, aber echte Geheimspots durfte Blacky uns Fremden sicher nicht gleich verraten.

Also fuhren wir zunächst nach Gwithians. Hier war der Teufel los. Die ganze Südküste war mit ihren Vans hierher gekommen. Aber der Wind blies offshore und die Wellen waren eher kleine Rippen von höchstens dreißig Zentimeter. Was jetzt? Warten oder weiter nach Westen, nach Lands End?

Wir warfen eine Münze und zogen ohne direktes Ziel weiter – dorthin wo England zu Ende ist.

Die Fotostory von Cornwall lest ihr unten als PDF-Download.

Themen: DownloadGroßbritannienSurfspotsWavespots

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