England: Guernsey und Jersey

  • Sebastian Schöffel
 • Publiziert vor 13 Jahren

„Ein Stück Frankreich, das ins Meer gefallen ist und von England aufgesammelt wurde“, so beschrieb der französische Schriftsteller Victor Hugo die kleine Inselgruppe im Ärmelkanal. In dieser exponierten Lage gibt es für Windsurfer auch was zum Sammeln – nämlich neue Spots.

Wir wollen endlich mal was außergewöhnliches in Europa sehen und vor allem erleben! Etwas, das noch geheim, vielleicht sogar ungesurft ist – ein Abenteuer eben! ZACK! Und schon klatscht der Atlas vor mir auf den Tisch und Fabi meint nur: „Dann sucht mal schön...“ und grinst dabei im Kreis. Kaum gebe ich mich den Europakarten hin, entdecke ich einen komischen Flecken vor Frankreichs Küste. Da der Maßstab viel zu klein ist, ist Google Earth wieder einmal der Retter und ich nehme die zwei winzigen Inseln erst jetzt richtig wahr. Sie liegen beide mehr oder weniger frei im Ärmelkanal und es gibt ein paar weiße Strände – sieht eigentlich ideal zum Surfen aus... Aber auch nach ausgiebiger Recherche im Internet finde ich nicht wirklich viel übers Surfen. Es gibt wohl Windsurfer und auch ein paar Wellenreitspots finde ich, aber außer, dass es ein Steuerparadies ist und beide Inseln wohl stinkreich sind, bekomme ich eigentlich nicht richtig viele Informationen zusammen.

Das geht doch auf jeden Fall in unsere Richtung und so stelle ich ein paar Infos für Fabi und Denis zusammen. Die beiden sehen nur die Wellenreitfotos und wollen sofort los: „Wenn es dazu noch Wind gibt, ist das der absolute Hammer!“ Also warum nicht? Geben wir unseren Kutschen die Sporen. Nach rund 14 Stunden erreichen wir endlich den Hafen von St. Malo (Frankreich). Im Morgengrauen verlassen wir das Festland und sind mit einer Schnellfähre in knapp zwei Stunden auf Jersey. Empfangen von riesigen Burgen und massiven Felsen bekommen wir, bei dieser Kulisse verständlich, gleich richtig Lust aufs Surfen und werden schon beim Ausparken auf der Fähre ganz zappelig.

Den gesamten Reisereport findet ihr im PDF-Download.

Themen: DownloadGroßbritannienSurfspotsWavespots

  • 0,00 €
    Spotjagd auf Jersey und Guernsey

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Freerideboards 130 2004

    04.04.2005Die 130-Liter-Freerider vertragen Segel zwischen 6,5 und 8,0 Quadratmeter. Und mit breitem Fahrwerk, geringem Gewicht und leistungsstarken Finnen gleiten die neuen Boards früher ...

  • Twin Fin Boards 2008

    18.06.2008Kein Wellenreiter würde auf die Idee kommen, ein Brett mit nur einer Finne zu surfen. Jetzt schlitzen auch Windsurf-Worldcupper wieder doppelt und viele Marken bringen eine ...

  • USA: The Gorge

    07.08.2001Life begins at 40 Knots – das alte Lebensmotto der Surflocals am Columbia River gilt auch 20 Jahre nach der „Entdeckung“ der Gorge. Doch das frühere Speedmekka an der Grenze ...

  • Hot Sails Maui Fire 4,7

    15.03.2009Radikal auf der Welle wie kaum ein anderes Segel. Man muss Abstriche bei Fahrleistungen und auf Flachwasser in Kauf nehmen.

  • Pozo-Nachwuchs: Alessio Stillrich und Moritz Mauch

    22.09.2011Max und Moritz – man fühlt sich automatisch an die Geschichten der beiden schelmischen Racker aus der Feder von Wilhelm Busch erinnert, wenn man Moritz Mauch und Alessio Stillrich ...

  • Waveboards 75 2011

    21.01.2011Ein Board für jede Welle findet man leicht in dieser Testgruppe. Die Frage bleibt, welches Board deine ganz speziellen Ansprüche insgesamt am besten abdeckt. Allein die Zahl der ...

  • Holland: Die Maas-Seen

    13.10.2006Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras immer grüner – das alte Sprichwort trifft für die deutsch-holländische Grenze bei Roermond aus Sicht eines Surfers vollends zu. Auf ...

  • Caesar Throw

    26.10.2010Freestyle bei Schwachwind – früher eine Disziplin mit Weltmeister-Titel, später dann eher belächelt. Bis Caesar Finies aus Bonaire auf der Bildfläche auftauchte. Er hat das ...

  • The Plum

    22.08.2008Er schmeckt süß wie eine Pflaume, aber nur wer ihn steht. Erfinder Phil Horrocks aus England ist wahrlich keine Pflaume. Er ist einer der wenigen, der diese Kreation gestanden ...