Spotcheck Donegal

 • Publiziert vor 9 Jahren

Im Nordwesten Irlands kann man schon mal verloren gehen. Unaussprechliche Straßennamen, zerklüftete Küsten und unvorhersehbare Windbedingungen machen die Spotsuche zu einem Glücks- und Geduldspiel. Es sein denn, man kennt einige der netten Locals. Ihre Tipps haben Chris Hafer, Flo Söhnchen und Vincent Langer an die richtigen Plätze geführt – jetzt geben sie ihr Wissen an euch weiter.

Fotos: Chris Hafer

“Man, you should have been here last week..!” Diesen Satz hörten wir mehrfach während unseres Trips entlang der Nordwestküste Irlands. Also eine Abwandlung des schon so oft gehörten Satzes am Strand, “Ihr hättet gestern hier sein müssen...” Klar, wenn man

irgendwo ist, sind die Bedingungen vorher und nachher immer besser als gerade in diesem Moment. Eine Erfahrung, die jeder in unserer Reisegruppe als ehemalige oder teilweise noch aktive Regattafahrer schon mehr als einmal am eigenen Leib gemacht hat.

So ähnlich wie die Lebensweisheiten, wonach das Gras immer grüner auf der anderen Seite des Zaunes ist, und die Wellen am nächsten Strand immer noch cleaner und höher laufen. Ein Ort an dem das Gras besonders grün und die Wellen besonders hoch sein sollten, ist Irland – nicht ohne Grund die “grüne Insel” genannt. 2006 waren wir bereits in der Brandon Bay und durften uns von den grandiosen Bedingungen auf und außerhalb des Wassers und von der Gastfreundschaft der Iren überzeugen. Aber Irland hat wesentlich mehr zu bieten als die Spots rund um die Dingle Peninsula im Südwesten. Nordwestirland ist nicht ohne Grund seit längerem in den Fokus der Wellenreiter gerückt, mit seiner nahezu unendlichen Anzahl an Weltklasse-Breaks entlang der weit verzweigten Küste. Auch die Erfahrungen anderer Windsurfer ließen auf Großes hoffen. Schnell war der Kontakt zu einigen irischen Locals hergestellt, denn bei der nahezu endlos langen Küste liegen viele Spots versteckt, die sich nur mit viel Geduld und Glück – oder Insider- Tipps – finden lassen. Es gibt sie also noch, die Ecken für Entdecker!

In den Tagen vor unserem Abflug schauten wir immer wieder ungläubig auf die tiefvioletten Farben bei Windguru, als die Ausläufer eines Hurricans Irlands Küste streiften und auch die vorhergesagte Wellenhöhe ziemlich unglaublich klang. Allerdings sollte der Wind pünktlich zu unserer Ankunft auf Südost drehen, also weniger perfekt. Aber bei soviel Küste sollte sich doch der ein oder andere surfbare Strand finden lassen.... Unser Lager hatten wir in Dunfanaghy aufgeschlagen, mit 316 Einwohnern durchaus überschaubar. Allerdings mit vier coolen Pubs und regelmäßiger Live-Musik, das dürfte zwar irischem Standard entsprechen, wirkte auf uns allerdings wie ein Overkill. Der nächstgelegene Spot ist Magheorarty, etwa 20 kurvige Minuten entfernt.

Den Reisebericht und die Infos zu diesen Spots findet Ihr unten als PDF-Download!

Spots: 

Magheorarty

Bloddy Foreland

Dooe

Belmullet

Text: Chris Hafer

Viel entspannter kann eine Abendsession kaum sein. Alle Wellen für sich alleine und dein Kumpel zählt die Buttom Turns.

 

Auch wenn die Bedingungen auf dem Trip in den Nordwesten nicht optimal waren, hatte die Reisegruppe aus Deutschalnd viel Spaß auf dem Wasser.

 

Traumhafte Bedingungen!

Themen: DonegalSpotcheck

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    Irland - Donegal

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