DeutschlandDümmer See

Deutschland: Dümmer See

Die Bezeichnung Flachsee trifft für den Dümmer See in doppelter Bedeutung zu. Erstens, er ist nicht tief, im Durchschnitt nur eineinhalb Meter. Und dann liegt er ziemlich flach da, in einer Tiefebene, wo der Wind durch nichts gebremst wird. Ein kluger Kopf fährt deshalb zum Dümmer.

Richtig, ich bin aus Kiel kommend auf dem Weg zu dem See, an dem ich groß geworden bin. Auch wenn einige Leute meinen, bei mir müsste es eher heißen: „An dem ich klein geblieben bin“... Aber das tut hier nicht viel zur Sache... Ich komme ursprünglich aus Osnabrück. Meine Eltern hatten, seit ich denken kann, immer einen Wohnwagen am etwa 45 Kilo meterentfernten Dümmer stehen, und ich habe bis zum Abi fast jedes Wochenende dort verbracht. Mit dem Segeln fing es an, aber mit sechs Jahren haben meine Eltern mich zum ersten Mal auf ein Windsurfbrett gestellt, seither bestimmt dieser Sport mein Leben. Nach dem Abi verbrachte ich meinen Zivildienst auf Wangerooge, bevor es mich zum Studium in Deutschlands Windsurf-Hauptstadt Kiel zog. Dort lebe und surfe ich nun seit sieben Jahren. Aber der Dümmer ist nach wie vor mein Homespot.

Ich sitze im Bus auf der A1 kurz vor Bremen. In Brinkum führt mich mein Weg von der Autobahn und von nun an in Richtung Süden, erst in Richtung Diepholz, weiter Richtung Osnabrück bis nach Hüde am Dümmer See. Die Bäume am Straßenrand bewegen sich recht ordentlich, zumindest bei jeder größeren aufziehenden Wolke, und unweigerlich werden in meinem Kopf Bilder vergangener Big Days am Dümmer hervorgerufen. 4,2er mit fliegendem Wasser oder diese unglaublichen Tage im Sonnenuntergang mit dem 6,3er und ein paar guten Freunden von damals... So etwas wäre mal wieder ein Kracher...

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