Deutschland: Dümmer See

NiedersachsenDeutschland: Dümmer See

Die Bezeichnung Flachsee trifft für den Dümmer See in doppelter Bedeutung zu. Erstens, er ist nicht tief, im Durchschnitt nur eineinhalb Meter. Und dann liegt er ziemlich flach da, in einer Tiefebene, wo der Wind durch nichts gebremst wird. Ein kluger Kopf fährt deshalb zum Dümmer.

Lage/Größe:Liegt zirka 35 Kilometer nördlich von Osnabrück und hat eine Ausdehnung von etwa 16 Quadratkilometer. Er ist der zweitgrößte Flachwassersee in Niedersachsen – nach dem Steinhuder Meer.      Anfahrt: Aus dem Süden und Norden über die A1, Ausfahrt Neuenkirchen/Vörden, weiter über Damme nach Hüde oder Lembruch zum See.      Zulassung: Befahren des Sees gebührenfrei, DSV- oder VAW-Schein erforderlich. Für den See gibt es zwischen 1.11. und 31.3. aus Naturschutzgründen ein Befahrensverbot (Kontrollen, bei Zuwiderhandlung wird abkassiert).
Lage/Größe:Liegt zirka 35 Kilometer nördlich von Osnabrück und hat eine Ausdehnung von etwa 16 Quadratkilometer. Er ist der zweitgrößte Flachwassersee in Niedersachsen – nach dem Steinhuder Meer. Anfahrt: Aus dem Süden und Norden über die A1, Ausfahrt Neuenkirchen/Vörden, weiter über Damme nach Hüde oder Lembruch zum See. Zulassung: Befahren des Sees gebührenfrei, DSV- oder VAW-Schein erforderlich. Für den See gibt es zwischen 1.11. und 31.3. aus Naturschutzgründen ein Befahrensverbot (Kontrollen, bei Zuwiderhandlung wird abkassiert).
Richtig, ich bin aus Kiel kommend auf dem Weg zu dem See, an dem ich groß geworden bin. Auch wenn einige Leute meinen, bei mir müsste es eher heißen: „An dem ich klein geblieben bin“... Aber das tut hier nicht viel zur Sache... Ich komme ursprünglich aus Osnabrück. Meine Eltern hatten, seit ich denken kann, immer einen Wohnwagen am etwa 45 Kilo meterentfernten Dümmer stehen, und ich habe bis zum Abi fast jedes Wochenende dort verbracht. Mit dem Segeln fing es an, aber mit sechs Jahren haben meine Eltern mich zum ersten Mal auf ein Windsurfbrett gestellt, seither bestimmt dieser Sport mein Leben. Nach dem Abi verbrachte ich meinen Zivildienst auf Wangerooge, bevor es mich zum Studium in Deutschlands Windsurf-Hauptstadt Kiel zog. Dort lebe und surfe ich nun seit sieben Jahren. Aber der Dümmer ist nach wie vor mein Homespot.
Richtig, ich bin aus Kiel kommend auf dem Weg zu dem See, an dem ich groß geworden bin. Auch wenn einige Leute meinen, bei mir müsste es eher heißen: „An dem ich klein geblieben bin“... Aber das tut hier nicht viel zur Sache... Ich komme ursprünglich aus Osnabrück. Meine Eltern hatten, seit ich denken kann, immer einen Wohnwagen am etwa 45 Kilo meterentfernten Dümmer stehen, und ich habe bis zum Abi fast jedes Wochenende dort verbracht. Mit dem Segeln fing es an, aber mit sechs Jahren haben meine Eltern mich zum ersten Mal auf ein Windsurfbrett gestellt, seither bestimmt dieser Sport mein Leben. Nach dem Abi verbrachte ich meinen Zivildienst auf Wangerooge, bevor es mich zum Studium in Deutschlands Windsurf-Hauptstadt Kiel zog. Dort lebe und surfe ich nun seit sieben Jahren. Aber der Dümmer ist nach wie vor mein Homespot.
Der Dümmer ist umgeben von Mooren (Dümmer = dunkel Meer), nur drei größere Orte liegen am Wasser. Dümmerlohausen auf der Westseite, Lembruch im Nordosten und Hüde am Südostufer, alle drei haben Wasserzugang und kleine Hafenanlagen, die von Seglern genutzt werden. Die Windsurf-Szene beschränkt sich eher auf die Ostseite, denn offiziell gibt es nur noch in Hüde die Möglichkeit, legal mit dem Board ins Wasser zu gelangen. Hier befindet sich eine recht großzügige Wiese (schon an der Bundesstraße ausgeschildert als „Surfeinsatzstelle“) und direkt hinter dem Deich liegt der große (kostenpflichtige) Parkplatz, so dass es an Land nur sehr selten zu Platzproblemen kommt. Am Parkplatz sitzt der kleine Surfshop mit den nötigsten Ersatzteilen, einen größeren Shop findet man etwa vier Kilometer entfernt in Lembruch (Funsport Dümmersee).
Der Dümmer ist umgeben von Mooren (Dümmer = dunkel Meer), nur drei größere Orte liegen am Wasser. Dümmerlohausen auf der Westseite, Lembruch im Nordosten und Hüde am Südostufer, alle drei haben Wasserzugang und kleine Hafenanlagen, die von Seglern genutzt werden. Die Windsurf-Szene beschränkt sich eher auf die Ostseite, denn offiziell gibt es nur noch in Hüde die Möglichkeit, legal mit dem Board ins Wasser zu gelangen. Hier befindet sich eine recht großzügige Wiese (schon an der Bundesstraße ausgeschildert als „Surfeinsatzstelle“) und direkt hinter dem Deich liegt der große (kostenpflichtige) Parkplatz, so dass es an Land nur sehr selten zu Platzproblemen kommt. Am Parkplatz sitzt der kleine Surfshop mit den nötigsten Ersatzteilen, einen größeren Shop findet man etwa vier Kilometer entfernt in Lembruch (Funsport Dümmersee).
Direkt an der Einsatzstelle in Hüde steht auch eine kleine, aber gut ausgestattete VDWS-Surfschule, die Material für Anfänger und auch Fortgeschrittene bereithält. Hier bietet Surflehrer Robin jedem die Möglichkeit, den Windsurfsport kennen zu lernen. Und genau hierfür, nämlich für Anfänger und besonders für Kinder, ist der Dümmer geeignet wie kaum ein anderer See in Deutschland. Das Wasser fällt nur an wenigen Stellen tiefer als 1,5 Meter ab, Erwachsene können fast komplett durch den See hindurchwaten, die Kids haben zumindest einen sehr großen Stehbereich in Ufernähe. Der Boden besteht eigentlich nur aus Sand, stellenweise ist er etwas schlammig, aber Steine gibt es nur sehr wenige. Durch die geringe Wassertiefe heizt sich der Dümmer zudem im Sommer relativ schnell auf und erreicht echte Badewannen-Temperaturen. Der Wind bläst in der Regel deutlich schwächer als an der Küste und damit an vielen Tagen im Jahr perfekt für Ein- und Aufsteiger. Wenn es richtig hackt, meist ist Südwest bis Nordwest angesagt, dann baut sich eine kleine, steile und zum Springen sehr gut geeignete Windwelle auf. Auch Nord- oder Südwind sind noch gut fahrbar, aber böiger.
Direkt an der Einsatzstelle in Hüde steht auch eine kleine, aber gut ausgestattete VDWS-Surfschule, die Material für Anfänger und auch Fortgeschrittene bereithält. Hier bietet Surflehrer Robin jedem die Möglichkeit, den Windsurfsport kennen zu lernen. Und genau hierfür, nämlich für Anfänger und besonders für Kinder, ist der Dümmer geeignet wie kaum ein anderer See in Deutschland. Das Wasser fällt nur an wenigen Stellen tiefer als 1,5 Meter ab, Erwachsene können fast komplett durch den See hindurchwaten, die Kids haben zumindest einen sehr großen Stehbereich in Ufernähe. Der Boden besteht eigentlich nur aus Sand, stellenweise ist er etwas schlammig, aber Steine gibt es nur sehr wenige. Durch die geringe Wassertiefe heizt sich der Dümmer zudem im Sommer relativ schnell auf und erreicht echte Badewannen-Temperaturen. Der Wind bläst in der Regel deutlich schwächer als an der Küste und damit an vielen Tagen im Jahr perfekt für Ein- und Aufsteiger. Wenn es richtig hackt, meist ist Südwest bis Nordwest angesagt, dann baut sich eine kleine, steile und zum Springen sehr gut geeignete Windwelle auf. Auch Nord- oder Südwind sind noch gut fahrbar, aber böiger.
Im Frühjahr und Herbst liegen die besten Windmonate, wobei an dieser Stelle erwähnt sei, dass der Dümmer aus Naturschutzgründen jedes Jahr vom 1.11. bis zum 31.3. für den Wassersport gesperrt ist. Dies wird auch tatsächlich kontrolliert und eine Missachtung kostet Bußgeld. Die Bedingungen am Dümmer sind relativ See-typisch. Grundsätzlich trifft man auf Kabbelwellen, gleichzeitig gibt es aber bei allen Windrichtungen immer Stellen mit nahezu perfektem Flachwasser, so dass der Dümmer ein Traumrevier für Freestyle-Training ist. Das zeigt sich auch an dem mittlerweile recht ordentlichen Niveau der Dümmer-Locals. Old School Moves werden ständig gefahren, aber auch ein paar Loops, Volcans und Spocks sind eigentlich an jedem guten Tag zu sehen. Und besonders der Nachwuchs, wie beispielsweise der gerade 15 Jahre alte Bodo Schakat, macht positiv auf sich aufmerksam.
Im Frühjahr und Herbst liegen die besten Windmonate, wobei an dieser Stelle erwähnt sei, dass der Dümmer aus Naturschutzgründen jedes Jahr vom 1.11. bis zum 31.3. für den Wassersport gesperrt ist. Dies wird auch tatsächlich kontrolliert und eine Missachtung kostet Bußgeld. Die Bedingungen am Dümmer sind relativ See-typisch. Grundsätzlich trifft man auf Kabbelwellen, gleichzeitig gibt es aber bei allen Windrichtungen immer Stellen mit nahezu perfektem Flachwasser, so dass der Dümmer ein Traumrevier für Freestyle-Training ist. Das zeigt sich auch an dem mittlerweile recht ordentlichen Niveau der Dümmer-Locals. Old School Moves werden ständig gefahren, aber auch ein paar Loops, Volcans und Spocks sind eigentlich an jedem guten Tag zu sehen. Und besonders der Nachwuchs, wie beispielsweise der gerade 15 Jahre alte Bodo Schakat, macht positiv auf sich aufmerksam.
Auf Sören, Kamikaze, Bodo & Co ist einfach Verlass, sie sind schon auf dem Wasser. Es wird heute wohl keiner dieser legendären Dümmer Big Days werden, aber mit dem 6,3er und dem Freestyler wird es zumindest ab und zu mal zum Gleiten reichen. Ich merke die Vorfreude und das Adrenalin steigt. So schnell wie an diesem Tag habe ich selten aufgebaut, und das obwohl es nur an einen See mit trübem, kabbeligen Wasser und böigen Wind geht... Aber ganz ehrlich: der Dümmer ist wirklich richtig schön, sobald ausreichend Wind ist. Klar, Heiligenhafen oder Altenteil wären heute sicher auch gut gewesen, aber an so einem Tag habe ich mit den Freunden von früher mindestens genauso viel Spaß wie an den guten Ostsee-Spots, und so freue ich mich jedes Mal unglaublich darauf, meine Spocks in den See zu zirkeln.    INFOS
Auf Sören, Kamikaze, Bodo & Co ist einfach Verlass, sie sind schon auf dem Wasser. Es wird heute wohl keiner dieser legendären Dümmer Big Days werden, aber mit dem 6,3er und dem Freestyler wird es zumindest ab und zu mal zum Gleiten reichen. Ich merke die Vorfreude und das Adrenalin steigt. So schnell wie an diesem Tag habe ich selten aufgebaut, und das obwohl es nur an einen See mit trübem, kabbeligen Wasser und böigen Wind geht... Aber ganz ehrlich: der Dümmer ist wirklich richtig schön, sobald ausreichend Wind ist. Klar, Heiligenhafen oder Altenteil wären heute sicher auch gut gewesen, aber an so einem Tag habe ich mit den Freunden von früher mindestens genauso viel Spaß wie an den guten Ostsee-Spots, und so freue ich mich jedes Mal unglaublich darauf, meine Spocks in den See zu zirkeln.   INFOS
Lage/Größe:Liegt zirka 35 Kilometer nördlich von Osnabrück und hat eine Ausdehnung von etwa 16 Quadratkilometer. Er ist der zweitgrößte Flachwassersee in Niedersachsen – nach dem Steinhuder Meer.      Anfahrt: Aus dem Süden und Norden über die A1, Ausfahrt Neuenkirchen/Vörden, weiter über Damme nach Hüde oder Lembruch zum See.      Zulassung: Befahren des Sees gebührenfrei, DSV- oder VAW-Schein erforderlich. Für den See gibt es zwischen 1.11. und 31.3. aus Naturschutzgründen ein Befahrensverbot (Kontrollen, bei Zuwiderhandlung wird abkassiert).
Lage/Größe:Liegt zirka 35 Kilometer nördlich von Osnabrück und hat eine Ausdehnung von etwa 16 Quadratkilometer. Er ist der zweitgrößte Flachwassersee in Niedersachsen – nach dem Steinhuder Meer. Anfahrt: Aus dem Süden und Norden über die A1, Ausfahrt Neuenkirchen/Vörden, weiter über Damme nach Hüde oder Lembruch zum See. Zulassung: Befahren des Sees gebührenfrei, DSV- oder VAW-Schein erforderlich. Für den See gibt es zwischen 1.11. und 31.3. aus Naturschutzgründen ein Befahrensverbot (Kontrollen, bei Zuwiderhandlung wird abkassiert).
Richtig, ich bin aus Kiel kommend auf dem Weg zu dem See, an dem ich groß geworden bin. Auch wenn einige Leute meinen, bei mir müsste es eher heißen: „An dem ich klein geblieben bin“... Aber das tut hier nicht viel zur Sache... Ich komme ursprünglich aus Osnabrück. Meine Eltern hatten, seit ich denken kann, immer einen Wohnwagen am etwa 45 Kilo meterentfernten Dümmer stehen, und ich habe bis zum Abi fast jedes Wochenende dort verbracht. Mit dem Segeln fing es an, aber mit sechs Jahren haben meine Eltern mich zum ersten Mal auf ein Windsurfbrett gestellt, seither bestimmt dieser Sport mein Leben. Nach dem Abi verbrachte ich meinen Zivildienst auf Wangerooge, bevor es mich zum Studium in Deutschlands Windsurf-Hauptstadt Kiel zog. Dort lebe und surfe ich nun seit sieben Jahren. Aber der Dümmer ist nach wie vor mein Homespot.
Richtig, ich bin aus Kiel kommend auf dem Weg zu dem See, an dem ich groß geworden bin. Auch wenn einige Leute meinen, bei mir müsste es eher heißen: „An dem ich klein geblieben bin“... Aber das tut hier nicht viel zur Sache... Ich komme ursprünglich aus Osnabrück. Meine Eltern hatten, seit ich denken kann, immer einen Wohnwagen am etwa 45 Kilo meterentfernten Dümmer stehen, und ich habe bis zum Abi fast jedes Wochenende dort verbracht. Mit dem Segeln fing es an, aber mit sechs Jahren haben meine Eltern mich zum ersten Mal auf ein Windsurfbrett gestellt, seither bestimmt dieser Sport mein Leben. Nach dem Abi verbrachte ich meinen Zivildienst auf Wangerooge, bevor es mich zum Studium in Deutschlands Windsurf-Hauptstadt Kiel zog. Dort lebe und surfe ich nun seit sieben Jahren. Aber der Dümmer ist nach wie vor mein Homespot.
Richtig, ich bin aus Kiel kommend auf dem Weg zu dem See, an dem ich groß geworden bin. Auch wenn einige Leute meinen, bei mir müsste es eher heißen: „An dem ich klein geblieben bin“... Aber das tut hier nicht viel zur Sache... Ich komme ursprünglich aus Osnabrück. Meine Eltern hatten, seit ich denken kann, immer einen Wohnwagen am etwa 45 Kilo meterentfernten Dümmer stehen, und ich habe bis zum Abi fast jedes Wochenende dort verbracht. Mit dem Segeln fing es an, aber mit sechs Jahren haben meine Eltern mich zum ersten Mal auf ein Windsurfbrett gestellt, seither bestimmt dieser Sport mein Leben. Nach dem Abi verbrachte ich meinen Zivildienst auf Wangerooge, bevor es mich zum Studium in Deutschlands Windsurf-Hauptstadt Kiel zog. Dort lebe und surfe ich nun seit sieben Jahren. Aber der Dümmer ist nach wie vor mein Homespot.
Der Dümmer ist umgeben von Mooren (Dümmer = dunkel Meer), nur drei größere Orte liegen am Wasser. Dümmerlohausen auf der Westseite, Lembruch im Nordosten und Hüde am Südostufer, alle drei haben Wasserzugang und kleine Hafenanlagen, die von Seglern genutzt werden. Die Windsurf-Szene beschränkt sich eher auf die Ostseite, denn offiziell gibt es nur noch in Hüde die Möglichkeit, legal mit dem Board ins Wasser zu gelangen. Hier befindet sich eine recht großzügige Wiese (schon an der Bundesstraße ausgeschildert als „Surfeinsatzstelle“) und direkt hinter dem Deich liegt der große (kostenpflichtige) Parkplatz, so dass es an Land nur sehr selten zu Platzproblemen kommt. Am Parkplatz sitzt der kleine Surfshop mit den nötigsten Ersatzteilen, einen größeren Shop findet man etwa vier Kilometer entfernt in Lembruch (Funsport Dümmersee).
Direkt an der Einsatzstelle in Hüde steht auch eine kleine, aber gut ausgestattete VDWS-Surfschule, die Material für Anfänger und auch Fortgeschrittene bereithält. Hier bietet Surflehrer Robin jedem die Möglichkeit, den Windsurfsport kennen zu lernen. Und genau hierfür, nämlich für Anfänger und besonders für Kinder, ist der Dümmer geeignet wie kaum ein anderer See in Deutschland. Das Wasser fällt nur an wenigen Stellen tiefer als 1,5 Meter ab, Erwachsene können fast komplett durch den See hindurchwaten, die Kids haben zumindest einen sehr großen Stehbereich in Ufernähe. Der Boden besteht eigentlich nur aus Sand, stellenweise ist er etwas schlammig, aber Steine gibt es nur sehr wenige. Durch die geringe Wassertiefe heizt sich der Dümmer zudem im Sommer relativ schnell auf und erreicht echte Badewannen-Temperaturen. Der Wind bläst in der Regel deutlich schwächer als an der Küste und damit an vielen Tagen im Jahr perfekt für Ein- und Aufsteiger. Wenn es richtig hackt, meist ist Südwest bis Nordwest angesagt, dann baut sich eine kleine, steile und zum Springen sehr gut geeignete Windwelle auf. Auch Nord- oder Südwind sind noch gut fahrbar, aber böiger.
Im Frühjahr und Herbst liegen die besten Windmonate, wobei an dieser Stelle erwähnt sei, dass der Dümmer aus Naturschutzgründen jedes Jahr vom 1.11. bis zum 31.3. für den Wassersport gesperrt ist. Dies wird auch tatsächlich kontrolliert und eine Missachtung kostet Bußgeld. Die Bedingungen am Dümmer sind relativ See-typisch. Grundsätzlich trifft man auf Kabbelwellen, gleichzeitig gibt es aber bei allen Windrichtungen immer Stellen mit nahezu perfektem Flachwasser, so dass der Dümmer ein Traumrevier für Freestyle-Training ist. Das zeigt sich auch an dem mittlerweile recht ordentlichen Niveau der Dümmer-Locals. Old School Moves werden ständig gefahren, aber auch ein paar Loops, Volcans und Spocks sind eigentlich an jedem guten Tag zu sehen. Und besonders der Nachwuchs, wie beispielsweise der gerade 15 Jahre alte Bodo Schakat, macht positiv auf sich aufmerksam.
Auf Sören, Kamikaze, Bodo & Co ist einfach Verlass, sie sind schon auf dem Wasser. Es wird heute wohl keiner dieser legendären Dümmer Big Days werden, aber mit dem 6,3er und dem Freestyler wird es zumindest ab und zu mal zum Gleiten reichen. Ich merke die Vorfreude und das Adrenalin steigt. So schnell wie an diesem Tag habe ich selten aufgebaut, und das obwohl es nur an einen See mit trübem, kabbeligen Wasser und böigen Wind geht... Aber ganz ehrlich: der Dümmer ist wirklich richtig schön, sobald ausreichend Wind ist. Klar, Heiligenhafen oder Altenteil wären heute sicher auch gut gewesen, aber an so einem Tag habe ich mit den Freunden von früher mindestens genauso viel Spaß wie an den guten Ostsee-Spots, und so freue ich mich jedes Mal unglaublich darauf, meine Spocks in den See zu zirkeln.    INFOS
Lage/Größe:Liegt zirka 35 Kilometer nördlich von Osnabrück und hat eine Ausdehnung von etwa 16 Quadratkilometer. Er ist der zweitgrößte Flachwassersee in Niedersachsen – nach dem Steinhuder Meer.      Anfahrt: Aus dem Süden und Norden über die A1, Ausfahrt Neuenkirchen/Vörden, weiter über Damme nach Hüde oder Lembruch zum See.      Zulassung: Befahren des Sees gebührenfrei, DSV- oder VAW-Schein erforderlich. Für den See gibt es zwischen 1.11. und 31.3. aus Naturschutzgründen ein Befahrensverbot (Kontrollen, bei Zuwiderhandlung wird abkassiert).

Ich sitze im Bus auf der A1 kurz vor Bremen. In Brinkum führt mich mein Weg von der Autobahn und von nun an in Richtung Süden, erst in Richtung Diepholz, weiter Richtung Osnabrück bis nach Hüde am Dümmer See. Die Bäume am Straßenrand bewegen sich recht ordentlich, zumindest bei jeder größeren aufziehenden Wolke, und unweigerlich werden in meinem Kopf Bilder vergangener Big Days am Dümmer hervorgerufen. 4,2er mit fliegendem Wasser oder diese unglaublichen Tage im Sonnenuntergang mit dem 6,3er und ein paar guten Freunden von damals... So etwas wäre mal wieder ein Kracher...

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