Estland

  • Henning Nockel
 • Publiziert vor 12 Jahren

Ein Trip nach Estland dürfte für die meisten Windsurfer exotischer sein als eine Reise in die Südsee. Dabei ist der nördlichste baltische Staat seit 2003 Mitglied der EU und die Hauptstadt Tallin täglich per Flieger zu erreichen. Auf der vorgelagerten Insel Hiiumaa in der Ostsee lockt dazu ein Wavespot, den man selbst im Atlantik nicht allzu oft findet. Andy Wolff und Henning Nockel haben sich in den wilden Osten gewagt.

Estland, wir erleben es durch und durch kontrastreich, vor allem aber schön! Am Flughafen in Tallin angekommen, zeigt sich uns eine moderne Stadt, gefüllt mit futuristischer Architektur und einem leuchtenden Meer von geschmackvoll designten Einkaufsstraßen. Nur ein paar Straßenzüge weiter die wunderschöne Altstadt.

Am nächsten Morgen brechen wir sehr früh aus Tallin auf, um die Fähre nach Hiiumaa zu bekommen. Nach der einstündigen Überfahrt geht es quer über die Insel bis ans komplett andere Ende. Die Straßen sind teilweise aus Schotter, trotzdem gut befahrbar. Was uns sofort auffällt, ist, dass die Leute die Tempolimits pingelig genau einhalten. Die Insel selbst scheint aus einem einzigen riesigen Wald zu bestehen, hier und da mal ein paar Häuser, die verloren in der Landschaft liegen als wären sie vor langer Zeit hier von jemandem vergessen worden!?

Nach eineinhalbstündiger Fahrt sehen wir mitten im Nichts ein Schild, auf das wir aufmerksam werden: “Surf Paradies”. Wir biegen dem Schild folgend ab. Nach ein bis zwei Kilometer auf einem kleinen, von Baumwurzeln durchzogenen Waldweg, an dem wir alles erwarten, aber kein Meer, taucht aus dem Nichts eine kleine Bucht mit einem steinigen Strand auf.

Den gesamten Artikel über Estland findet ihr unten als PDF-Download.

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