Tschechien: Moldaustausee

  • Heiko Mandl
 • Publiziert vor 15 Jahren

Stau Richtung Norden, Stau Richtung Süden. Ein Windsurftrip am Wochenende kann schon mal zur Odyssee auf der Autobahn ausarten. Eine gute Alternative stellt der Moldaustausee in Tschechien dar. Bei starkem Wind aus westlicher Richtung erreichen dort die Windsurfer höhere Geschwindigkeiten als ihre Kollegen in der Blechlawine auf der Brennerautobahn.

Der Moldaustausee oder Lipnostausee, wie er in Tschechien genannt wird, ist kein natürliches Gewässer. Vor der Entstehung des Sees wurden die Dörfer und Felder rund um den Fluss Vltava häufig von Überschwemmungen heimgesucht. Der Stausee und der Damm wurden von 1952 bis 1959 angelegt und erbaut, um dem Fluss seine Kraft zu nehmen und Energie zu gewinnen. Nach Errichtung des Dammes überflutete das Wasser sehr bald große Teile des Vlatava-Talkessels. Neue Ufer entstanden und kurz darauf kamen im Sommer die ersten Gäste, um das neue Erholungsgebiet zu erforschen. Das Gebiet zählt zu einer der größten Urlaubsregionen in Tschechien und zieht jährlich tausende Badegäste an – und natürlich Wassersportler. Die Windsurfspots liegen alle am Nordwestufer des Sees rund um den Ort Cerna v Posumavi.

Diese Spots findet Ihr im PDF-Download: Cerna v Posumavi, Jestrabi, Radslav, Dolni Vltavice, Kovarov, Hrustice

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    Moldaustausee

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