Spanien: Lanzarote

  • Martin Coulomb
  • Steve Chismar
 • Publiziert vor 14 Jahren

Wer glaubt, auf den Kanaren wäre der letzte Geheimspot schon entdeckt, der irrt gewaltig. Schon Lanzarote, lange Zeit unter Wert gehandelt, verbirgt ungeahnte Reichtümer. Wahre Schätze lassen sich aber erst auf der kleinen Nachbarinsel La Graciosa heben. SURF war mit dem Hüter der Schatzkarten unterwegs – Antxon Otaegui, Lanzarote-Local und Weltklasse-Freestyler.

Die Schotterpiste ist so trocken wie der Mund nach zwanzig Salzstangen, die man nach einer Minute hinunterschlucken soll. So wie der Schlund den trockenen Laugenteig verweigert, stellen sich uns überall Steine in den Weg. Der Horizont flimmert im Blickfeld wie ein defekter Fernsehbildschirm. Dann strebt die Piste plötzlich senkrecht in die Höhe, stabil zu sitzen ist ein Kunststück. Der alte Motor des Land Rovers zeigt Anzeichen von Müdigkeit. Feiner Staub überall im Inneren des aufheulenden Gefährts, der Schalthebel verrostet, Salz und Sand nagen am Gestell, Sitzgarnituren runzeln in matten, gegerbten Farben wie die ledrige Haut eines alten Fischers. Ein kurzer Blick nach hinten durch milchige Fensterscheiben: Zwischen zwei eingefrästen Sandspuren verschwindet die Insel Lanzarote wie ein roter Planet hinter einem Vulkankrater. Thomas Traversa sitzt, von den äußeren Umständen unbeeindruckt, im hinteren Teil des Allradwagens. Denn seine Blicke, wie die der vier anderen Mitfahrer, richten sich gebannt auf einen schimmernden Schaumstreifen am Wasserhorizont.

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    Lanzarote

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