Spanien: Lanzarote (Kanaren)

  • Christian Tillmanns
 • Publiziert vor 16 Jahren

Eine schwarz-grüne-Koalition – politisch undenkbar – in der Natur atemberaubend schön. Lanzarotes fruchtbare, schwarze Lavaerde und ihre grüne Pflanzenwelt machen die Spots der kleinen Kanareninsel zur Passat-Saison zu einem Surferlebnis der besonderen Art.

Verträumt steht ein Esel in einem Meer aus Blumen. Verdutzt reiben wir uns die Augen, weil wir grün sehen. Verwundert schnuppern wir Blumenduft. Hat Lanzarote nicht schwarz und karg auszusehen? Sollte die Insel nicht eine Feuer spuckende Alternative zum Mars sein? Sollten hier nicht alte Männer eimerweise Wasser in Lavalöcher kippen, damit Touristen wenig später eine Menge eruptiven Wasserdampf beobachten können? Keine Sorge, all das bietet Lanzarote immer noch 365 Tage im Jahr. Unter den Feuerbergen glüht die Lava so heiß, dass man über den Erdlöchern Hähnchen grillen kann. Es ist der kanarische Frühling, der Teilen der Insel eine betörende schwarz-grüne-Koalition beschert und uns für einen Moment Wind und Wellen vergessen lässt. Wo im Sommer Lava als steingewordene Definition von Kargheit dominiert, erstrecken sich jetzt endlose Blumenwiesen. Aber lange wird das grüne Wunder unter der kanarischen Sonne nicht bleiben. Bald kehrt die karge Schönheit zurück und mit ihr der Wind. Der ist so penetrant, dass die Bauern mühsam für jeden Weinstock eine eigene Schutzmauer aufschichten, damit der Passat die kostbare Bodenfeuchte nicht mitnimmt. Zigtausend kleine Mauerkringel schmücken die aufgeräumte Landschaft.

Diese Spots findet ihr im Lanzarote Guide:

Famara, Orzola, Jameos del Agua, Los Charcos, Las Cucharas, Playa Honda (Playa Guasimeta), Matagorda

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  • 2,00 €
    Lanzarote

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