Freemovesegel 2003

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 17 Jahren

Drei Disziplinen – Freeride, Freestyle und Wave – in einer Gruppe. Ist das Spaß hoch Drei oder nur dreimal eine halbe Sache? Wieviel von welcher Disziplin in welchem Segel steckt, das herauszufahren war für das Testteam dreimal so viel Arbeit – oder dreifacher Spaß.

Freemovesegel kann man sich wie einen Flickenteppich vorstellen, nur moderner und durchsichtiger. Freemove-Patchwork könnte man die Arbeit der Segeldesigner nennen: Ein guter Allrounder glänzt im besten Fall mit drei gleich großen (Charakter)-Flicken im Tuch, Spezialisten mit zwei, vielleicht sogar nur eineinhalb. Jede Firma „flickt“ ihre Segel so zusammen, wie es im Einklang ihrer Programme steht. In diesem Sinne wirbt jede Firma mit Patchwork in allen Variationen. Die Charakter-Unterschiede sind dabei äußerst groß: Naish, Neil Pryde (Raf Jet) und North schicken Leistungsmaschinen, Gaastra einen Freestyler und Tushingham ein Wavesegel ins Testrennen.

Erstaunlich, dass so mancher Allrounder (Arrows, Challenger) bei den Leistungen in allen Disziplinen mit den Spezialisten gleichzieht. Trotz der großen Spannbreite sind alle Segel in Leistung und Kontrolle gute bis exzellente Freeridesegel. Keine Note ging unter sieben Punkte. Auch im Freestyle – zählt man die Note als eine Mischnote aus klassischem und New-School-Freestyle – ist selbst das schlechteste Handlingssegel in der Gruppe verhältnismäßig gut. Das kann man von reinen Freeridesegeln nicht behaupten. Lediglich in der Welle fehlt drei Freemovesegeln der goldene Schnitt und damit Zugang in die Klasse der Alleskönner.

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    Test: Freemovesegel

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