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Freemovesegel 2010

 • Publiziert vor 11 Jahren

Freemovesegel sind für Surfer, die nicht wissen was sie wollen – könnte man mäkeln. Die andere Variante, die uns besser gefällt: Das sind genau die richtigen Segel für Surfer, die im mittleren Windbereich alles wollen: ordentliche Leistung und gutes Handling. Egal ob du dabei mehr Wert auf Performance legst oder auf geölte Manöver – wer diesen Test liest, findet das passende Rigg.

Stephan Gölnitz Bei 5,3 und kleiner wählen die meisten Surfer reine Wavesegel. Eine Nummer größer, wie hier im Test, bieten sich vor allem Freemovesegel an. Für eine Flachwasser-Manöversession genauso geeignet wie zum Freeriden.

Wer mal einen Blick in die großen Surfstationen wirft, weiß welche Segel zwischen fünfeinhalb und sechseinhalb Quadratmeter die Renner sind. Da hängen in der einen Station die North Sails Dukes fein abgestuft aufgereiht wie an einer Perlenkette und in der Nachbarstation findet man das NeilPryde Excess in vielen Größen gleich mehrfach. Die große Beliebtheit lässt sich schnell erklären. “Freemovesegel”, die alle irgendwo zwischen Powerwave, Freestyle und Freeride angesiedelt sind, nimmt der eine Surfer zum tricksen auf dem Freestyleboard und eine Stunde später wird das gleiche Segel auf einem schnellen Freerider über die Piste geprügelt. Als Stationssegel haben die begehrten Allrounder daher sicher kein leichtes Leben und Hersteller wie NeilPryde setzen daher auch nicht ganz umsonst auf eine langlebige komplette X-Ply-Ausstattung.

Von den Fahreigenschaften liegen die Segel der Gruppe bis auf ein, zwei Ausnahmen recht dicht beieinander. Grund dafür ist wohl, dass kaum ein Hersteller sein Segel zum extremen Wellenabreiten entwickelt, wogegen man damit in der Dünungswelle von Dahab natürlich wunderbar zurechtkommt. Die Ausrichtung liegt daher schwerpunktmäßig zwischen Flachwassermanöver-Eignung und Bolzerqualitäten. Gun Sails macht es sich da leicht, bietet zwei Segel an, die sich beide etwas weiter an den Rändern des Spektrums ansiedeln. Das Space ist eindeutig leistungs- und freerideorientiert, das Torro das agilere Manöversegel. Bei den übrigen Marken im Test soll ein Segel beides abdecken – und auch das ist meist gut gelungen.

Das North Sails Duke gehört eigentlich ebenfalls in diese Gruppe, ist in diesem Test aber nicht dabei, weil wir es bereits als 5,4er-Onshore-Wavesegel für die vorherige Ausgabe ausführlich getestet und vorgestellt haben. Um dem Allroundcharakter der Gruppe zu entsprechen, haben wir für die Testsegel ein Carbonlimit von 75 Prozent beim Mast festgelegt.

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