Freemovesegel 6,0 2007 Freemovesegel 6,0 2007 Freemovesegel 6,0 2007

Freemovesegel 6,0 2007

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 14 Jahren

Zwischen 5,5 und 6,5 Quadratmeter soll ein Segel mehr können als nur Gas geben: Früh angleiten, gut rotieren und vielleicht auch in kleinen Wellen funktionieren. Die getesteten Freemovesegel sind tatsächlich häufig die beste Wahl: Sie bieten ordentlich Dampf, gutes Handling und einige machen noch Lust aufs Meer. (SURF 6/2007)

Stephan Gölnitz

Agil oder fahrstabil, manöverfreundlich oder speedpistentauglich – zwischen diesen Polen muss ein Segeldesigner sein Segel in der ambivalenten Gruppe der Freemovesegel positionieren. Und gerade deshalb findet hier eigentlich jeder, der nicht ein reines Wave-, Speed- oder Freestylesegel benötigt, den passenden Treibstoff“. Unter der Vielzahl von Designmerkmalen, die ein leistungsstarkes Freemovesegel von einem Wavetuch unterscheiden, differieren die Segel innerhalb dieses Test besonders auffällig in der Gabellänge, Profiltiefe und vor allem auch der Druckpunktlage. Leistungsstarke Segel wie die getesteten Modelle von Aerotech, Sailloft oder Gun Sails setzen auf ein etwas tieferes Profil mit etwas weiter hinten liegendem Druckpunkt und einer längeren Gabel. Das gibt frühzeitig Lift und hilft, das Brett schon bei wenig Wind frei zu pressen und dann richtig schnell zu machen.

Das Extrem auf der anderen Seite der Skala stellt das Severne-Segel dar: Der Druckpunkt liegt sehr weit vorne, das Segel funktioniert am besten im flachen Trimm. So ergattert es sich Bestnoten in der Kontrollierbarkeit, der Fahrer steht durch die Druckpunktlage automatisch aufrechter (manöverbereit) auf dem Board, das Rigg rotiert (wegen der Druckpunktlage und der kurzen Gabel) in Manövern äußerst schnell. Segel wie das Neil Pryde Excess oder das Gaastra Remedy liegen zwischen den Polen und stellen so einen guten Kompromiss für viele Flachwasser-Manöversurfer dar, die sich nicht als Speedfreak oder Kringeldreher festgelegt haben und von allem etwas möchten.

Diese Segel findet Ihr im PDF-Download:

Themen: AerotechDownloadGaastraGunNeilPrydeSailloftSailsSeverneSimmer

  • 0,00 €
    Test: Freemovesegel 6,0

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Slalomboards 2010

    20.03.2010Wer von diesem Test einen einzelnen Leistungssieger erwartet, könnte überrascht werden. Denn die Leistungsdichte ist enorm und der erreichte Speed stark vom Gesamt-Setup abhängig. ...

  • Malta und Gozo

    13.09.2003Ganz Europa hat der Winter fest im Griff – ganz Europa? Nein, gut zwei Flugstunden von Deutschland entfernt trotzt eine Inselgruppe, kaum größer als der Bodensee, der Kälte. Auf ...

  • Simmer Sails Iron 5,3

    06.01.2012surf-Empfehlung: Perfekt in Sideoffshore-Bedingungen und gut für versierte Wavesurfer. Wenig kraftvoll.

  • Freemovesegel 6,0 2007

    29.08.2007Zwischen 5,5 und 6,5 Quadratmeter soll ein Segel mehr können als nur Gas geben: Früh angleiten, gut rotieren und vielleicht auch in kleinen Wellen funktionieren. Die getesteten ...

  • Kroatien

    19.05.2008Es gibt sie noch, die Sponsoren, die sich um das Wohl ihrer Athleten sorgen. Red Bull und Quicksilver stellten einer Horde Freestyler eine 30-Meter-Yacht zur Verfügung, mit der ...

  • JP-Australia Slalom V 68 Pro

    31.03.2009In Puncto flacher, stabiler Gleitlage hat der Slalom V 68 Pro von JP-Australia zum ehemaligen Paradepferd Starboard bald aufgeschlossen. Der JP überzeugt mit sehr guter ...

  • Gaastra GTXrace 8,5

    15.04.2011surf-Empfehlung: Das GTXrace ist eine günstige und gute Alternative zum Racesegel Vapor, um damit angepowert über den See zu nageln oder auch, um bei der einen oder anderen ...

  • Freestyleboards

    29.01.2009Flach wie ein Brett ist keines unserer Schnittchen. Die Formen sind rund und lassen sich sehen und testen. surf hatte die Freude, die exotischsten und beweglichsten ...

  • Kai Lenny

    25.10.2010Auf die Bonus-Meilen, die der knapp 18-jährige Hawaiianer Kai Lenny allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres zusammengeflogen hat, wären viele Top-Manager neidisch. Vor ...