Naish Session 6,1

 • Publiziert vor 11 Jahren

surf-Empfehlung: In der Freemovegruppe ist das Session ein eher technisch anspruchsvolles Segel für Surfer mit gutem Segelgefühl. Dafür kann es als Wave- und Freestylesegel voll überzeugen – schnellmachen kann man es mit guter Technik ebenfalls.

[Segel] Naish Session 6,1 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Langebaan

An Land: Die Ausstattung macht schon was her: Komplett X-Ply und dann auch noch viel Tuch des sehr leichten “ultra light scrim”. Das bringt vor allem ein Sensationsgewicht. Die vordere Segelbahn ist aus vergleichsweise weichem Dacron-Tuch, auch die sonstige Verarbeitung zeigt, dass das Session eigentlich der Radical Wavelinie entstammt. Es soll aber in der Größe 6,1 als Freemovesegel einsetzbar sein.

Auf dem Wasser: Auch wenn das 6,1er Session als Freemovesegel angeboten wird – auf dem Wasser spürt man sofort die eigentliche Abstammung: Das Session liegt ganz gedämpft und weich in den Händen, ein flaches Segel, das sich in Manövern absolut neutral stellt, auf der Geraden aber nervöser in der Hand liegt. Mit gutem Segelgefühl lässt es sich sehr schnellmachen, wer dagegen lieber kraftvoll hinhält wird wahrscheinlich nicht ganz das Leistungsoptimum rausholen. Im bauchigen Trimm hat es weniger überzeugt, da schrumpft der Einsatzbereich spürbar. Erstaunlicherweise bietet es aber auch flachgezogen noch ausreichend Gleitpower – wie man es von einem guten Wavesegel auch erwarten würde.

Web: www.naishsails.com

Verwendeter Mast: Naish RDM 430 cm, IMCS 21, 2,25 Kilo, 60 % Carbon; Preis: 419 Euro

surf-Messung

Segelgewicht: 3,54 kg

Mastgewicht: 2,22 kg

Das sexy Segelmaterial verleitet selbst seriöse Tester zum Paar-Posing.

Der neue Trimmblock ist 90 Grad verdreht angebracht und an den äußeren Rollen offen zum schnelleren Fädeln.

Der Protektor ist vorbildlich lang und solide.

Und solche Schothornkonstruktionen kennt man eigentlich von Wavesegeln – ach ja,das Naish Session ist ja eigentlich auch eins.

Gehört zur Artikelstrecke:

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