NeilPryde Excess 5,9

 • Publiziert vor 12 Jahren

Das Excess glänzt mit hochwertiger Ausstattung und sehr ausgewogenen Fahreigenschaften. Es gehört zu den am leichtesten wirkenden Segeln, ist fahrstabil und wenig trimmsensibel. So passt es zu schnellen Freemove- genauso wie zu Freestyleboards. Als eines der wenigen Segel auf einem Standardmast verbindet es angenehme Dämpfung mit einem dennoch sehr stabilen Profil über einen breiten Windbereich.

[Segel] NeilPryde Excess 5,9 : [Tester] Tobias Holzner : [Spot] Langebaan

An Land: Das Excess ist in kompletter X-Ply-Ausstattung, dicker als beispielsweise bei Hot Sails Maui oder Gaastra, eines der besonders hochwertig ausgestatteten Segel. Das hat allerdings auch einen höheren Preis zur Folge. Der neue Protektor ist dick und dennoch gut wegzuklappen. Das Excess ist auch für Standardmasten empfohlen und so getestet.

Auf dem Wasser: Nicht umsonst ist das Excess der absolute Stationsrenner. Das Segel verbindet alle Tugenden eines guten Freeridesegels – es ist fahrstabil, sehr gut kontrollierbar in einem einzigen Trimm, angenehm gedämpft und rotiert in Manövern recht leicht und ohne spürbare Lattenrotation. Die komplette X-Plyausstattung trübt den Durchblick durchs Segelfenster zwar etwas, sollte aber für lange Haltbarkeit sorgen.

Insgesamt hat uns das angenehm federnd gedämpfte Profil gut gefallen, es erwies sich als sehr vielseitig und deckt einen großen Windbereich ab. Wir empfehlen, es nicht zu flach zu trimmen, mit etwas mehr Bauch bietet es die beste Kombi aus Power und Handling. Bei einigen extremen Freestylemoves spürt man den Profilumschlag dann vieleicht etwas stärker, es bleibt aber weiterhin eines der leichtesten Segel bei Standardmanövern.

surf-Empfehlung: Das Excess deckt einen extrem breiten Einsatzbereich ab, nur fanatischen Vollgasfahrern würden wir bei NeilPryde unter den camberlosen Segeln eher zum Hellcat raten. Für Freerider, Freestyleeinsteiger und gelegentlichen Waveeinsatz ist das Excess erste Wahl.

Web: www.neilpryde.de

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