Sailloft Hamburg Slam 5,9

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 9 Jahren

surf-Empfehlung: Das Slam passt besser zu Freemoveboards als zu Boards der Freestyle-Waveklasse. Bestens geeignet für Surfer, die ein Segel suchen, das nicht nur bei Halsen und Duck Jibes Spaß macht, sondern auch auf der Geraden spürbar besser fährt als ein reines Manöver- oder Wavesegel.

[Segel] Sailloft Hamburg Slam 5,9 : [Tester] Marius Gugg: [Spot] Langebaan/Südafrika

An Land: Ähnlich wie das North Sails Duke macht das Slam an Land mit dicker Folie einen sehr soliden und haltbaren Eindruck. Bereits an Land lässt offensichtlich vorhandenes Profil und viel Vorspannung auf der Folie die Charakteristik erahnen. Beim Trimmen darf man ruhig ordentlich “Loose” ins Achterliek ziehen.

Auf dem Wasser: Das Sailloft zählt zu den Segeln in dieser Größe, die besonders direkt und fahrstabil (“gelockt”) in der Hand liegen. Wie ein kleiner Tragflügel beschleunigt es schon bei wenig Wind vehement, auf der Segelhand spürt man gutes Feedback, gerade nicht zu viel, nicht zu wenig, um in Böen gut zu beschleunigen und dennoch ohne Mühen jederzeit die Kontrolle zu behalten. Dabei wirkt es vom Angleiten bis zum Overpower-Bereich recht leicht, aber eher stabil verankert als spielerisch. Auch wenn es sich bei Halsen und Duck Jibes mühelos dirigieren lässt, bei schwierigeren Tricks entwickelt es im Vergleich zu den ganz flachen Segeln etwas mehr Eigenleben – wer ein Freestylesegel sucht, sollte aber auch eigentlich in einer anderen Gruppe suchen. Dafür glänzt das Tuch mit sehr großem Einsatzbereich in einem Trimm, es lässt sich sehr bauchig, aber auch recht flach trimmen und so sehr gut an den Geschmack anpassen, Fahrstabilität und Kontrolle sind dabei immer Top. Die Gleichung: Freemove = Speed, Halsen und Springen erfüllt das Slam mit Bravour.

Web: www.sailloft.de

Verwendeter Mast: Sailloft Blue Line RDM 430 cm, IMCS 21, 1,95 Kilo, 75 % Carbon

Preis: 469 Euro

surf-Messung:

Segelgewicht: 4,18 kg Mastgewicht: 2,00 kg

 

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