Test 2014: Freemovesegel 5,9 Test 2014: Freemovesegel 5,9 Test 2014: Freemovesegel 5,9

Diese Segelklasse stellt die Mathematik auf den Kopf, denn du bekommst mehr als nur ein halbes Manöversegel plus ein halbes Freeridesegel und noch einen Schuss Waveeignung obendrein. Die perfekte Segelgruppe für alle, die weder ernsthaft am Kabikuchi arbeiten, oder im Speedkanal surfen oder Fünf-Meter-Wellen abreiten – aber trotzdem viel Spaß beim Surfen haben wollen.

[Segel links] Severne Gator 6,0 : [Tester] Christian Winderlich  |  [Segel rechts] Gaastra Cross 6,0 : [Tester] Tobias : [Spot] Langebaan

"Volkssegel" wäre fast passend, aber gemein. Denn diese Segel sind keine Biedermänner, sondern einfach die logische Konsequenz für die meisten Windsurfer, die bei mittlerem bis starkem Wind überwiegend auf Binnenrevieren surfen und dann in erster Linie heizen, halsen und springen wollen. Dazu mal eine Duck Jibe, Heli-Tack oder den Bodydrag probieren. In Ausstattung, Verarbeitung und Style stehen die Segel auf einer Stufe mit rassigen Wavesegeln – bei günstigerem Preis und meist deutlich besseren Fahreigenschaften auf Flachwasser und selbst bei gemäßigter Ijsselmeer-Welle. 

Ausstattung

In der Freemoveklasse gibt es keine komplizierten Camber wie in der Free-raceklasse oder zackig ausgestellte Schothornkonstruktionen wie bei vielen Freeridesegeln. Auf den ersten Blick scheinen die Segel recht einheitlich und ohne viel Schnick-Schnack konstruiert und gefertigt. Wer sich für die Freemoveklasse entscheidet, möchte aber auch meistens keine aufwändigen Teile. Einfacher Aufbaukomfort, solide Materialien für lange Haltbarkeit und dann natürlich ordentliche Funktion stehen hier im Vordergrund. Doch spätestens wenn man bei der Annäherung an das Objekt der Begierde die intime Distanzzone durchbrochen hat, sieht man auch in dieser Gruppe Unterschiede – die zwar meist nicht kaufentscheidend sein werden, aber am Ende doch dazu beitragen können, ob das eine oder das andere Segel "eingesackt" wird. 

Manöver

Und dabei ist leicht auszumachen, nach welchen Kriterien ein Segel besonders gut abschneidet. Grundsätzlich sind mit den Segeln alle Standardmanöver gut möglich, wer’s kann, bekommt auch schwierige Freestylemoves damit hin. Die wesentlichen Unterschiede, die ein Spitzensegel dann noch auszeichnen, liegen im Gewicht, in der Rotationsgeschwindigkeit und in der Neutralität. Beim Halsen, dem wichtigsten Testkriterium, ist eine schnelle Rotation wünschenswert,  besonders kurze Gabeln sind dabei hilfreich, aber auch ein weiter vorne liegender Druckpunkt.  Außerdem achten wir darauf, wie leicht sich ein Segel in der Halse anfühlt und auch, ob man am Ende mit gutem Schub wieder aus dem Turn rauskommt. 

Leistung

Auf den ersten Metern aus dem Stand können dabei in dem allgemein guten Feld immer wieder Segel glänzen, die mit mehr Profil und weiter hinten liegendem Druckpunkt früh Zug auf die Segelhand und Druck auf die Finne geben und das Board schnell frei machen. Nimmt der Wind dann ordentlich zu, dreht sich das Ranking meist etwas und flachere Profile, teils mit weiter vorne liegendem Druckpunkt, trumpfen auf und lassen das Leichtwindloch in der Leistungskurve vergessen. 

Die ausführlichen Beschreibungen und alle Testergebnisse gibt's unten im PDF-Download:

• Gaastra Cross 6,0 • Gun Sails Torro 5,7 • Naish Moto 6,0 • Neilpryde Fusion 6,1 • North Sails Volt 5,9 • RRD Move MKII 5,7 • Sailloft Hamburg Quad+ 5,9 • Severne Convert 6,0 • Severne Gator 6,0 • Vandal Addict 6,0

Gehört zur Artikelstrecke:

Test 2014: Freemovesegel 5,9


  • Test 2014: Gun Sails Torro 5,7

    22.05.2014

  • Test 2014: Naish Moto 6,0

    22.05.2014

  • Test 2014: Neilpryde Fusion 6,1

    22.05.2014

  • Test 2014: North Sails Volt 5,9

    22.05.2014

  • Test 2014: Severne Gator 6,0

    22.05.2014

  • Test 2014: Freemovesegel 5,9

    23.05.2014

  • Test 2014: Gaastra Cross 6,0

    22.05.2014

  • Test 2014: RRD Move MKII 5,7

    22.05.2014

  • Test 2014: Sailloft Hamburg Quad+ 5,9

    22.05.2014

  • Test 2014: Severne Convert 6,0

    22.05.2014

  • Test 2014: Vandal Addict 6,0

    22.05.2014

Themen: FreemovesegelGaastraGun SailsNaishNeilPrydeNorth SailsRRDRRDSailloft HamburgSailloft HamburgSeverneTestVandal

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    Freemovesegel 5,9 2014

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  • Severne Gator 6,0

    02.04.2013

  • North Sails Idol 5,3

    25.10.2012

  • Test 2015 Freeride- und Freeraceboards 125: Exocet S4 122 Carbon

    28.05.2015

  • Freemoveboards 105 2006

    22.06.2006

  • Test Wavesegel 2016: Gaastra Manic 5,0

    30.01.2016

  • Waveboards Wide 75 2007

    20.04.2007

  • Naish Force 5,3

    15.04.2011

  • Test 2016 Wavesegel 4,5: Hot Sails Maui Qu4d 4,5

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  • NeilPryde Elite II

    15.12.2011