Tushingham Storm 6,0

 • Publiziert vor 13 Jahren

Extrem weiches, weniger fahrstabiles und auch in Manövern etwas schwerer (obwohl auf der Waage am leichtesten) wirkendes Segel. Mit guter Leistung bei wenig Wind.

[Segel] Tushingham Storm 6,0 : [Tester] Gunther Baade

An Land: Zwei breite Dacron-Vorlieksbahnen sind das wohl auffälligste Merkmal neben dem weichen PVC-Einsatz im Segelfenster. Der Mastprotektor schützt mit dicker Polsterung das Boarddeck gut, reicht aber nicht weit hinunter und deckt den Mastfuß nicht gut ab. Das Segel wurde auf einem Standardmast in den Test gegeben. Die Gabellänge ist vergleichsweise lang, am Vorliek gibt es statt Rollenblock eine Öse.

Auf dem Wasser: Das Storm war schon immer ein Segel, das man mögen muss: Superweich und weniger fahrstabil, dafür neutral in Manövern. Bei der Neuauflage 2009 ging das allerdings nach dem Geschmack der Tester einen Schritt zu weit. Vielleicht ist es die zusätzliche, nochmals breitere Dacronbahn, die das Segel so soft erscheinen lässt. Jedenfalls erfordert es viel Zug auf dem Schothorn und regelmäßiges Nachtrimmen bei unterschiedlichen Windbedingungen, um ordentliche Kontrollierbarkeit zu gewährleisten. Dennoch hat man immer das Gefühl, das Segel “arbeite” beim Surfen, es liegt immer leicht unruhig in der Hand und wirkt nicht sehr direkt.

In Manövern rotieren die Latten zwar weich, es wirkt aber nicht sonderlich leicht und feinfühlige Freestyler vermissen auch hier ein etwas direkteres Feedback vom Segel. Geblieben sind dem Segel die guten Fahrleistungen, die man dem elastischen Profil entlocken kann und die wahrscheinlich sehr gute Haltbarkeit.

Verwendeter Mast: Tushingham Freewave 430 cm, IMCS 21, 1,80 Kilo, 75 % Carbon

Preis: 329 Euro

Web:  www.tushingham.com

 

 

Gehört zur Artikelstrecke:

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