Freerace- und Slalomsegel 8,5 2009 Freerace- und Slalomsegel 8,5 2009 Freerace- und Slalomsegel 8,5 2009

Freerace- und Slalomsegel 8,5 2009

 • Publiziert vor 13 Jahren

Racesegel sind schwer und vor allem sauteuer. Wir haben die klassischen Freeracesegel mit den neuen Slalomsegeln gemeinsam getestet und finden, dass die aufgemotzten Freeracer (oder abgespeckten Racesegel) eine echte Alternative sind. Wer für seinen Freerider ein druckvolles Cambersegel sucht, wird bei den Freerace-Klassikern der Gruppe ebenfalls fündig.

Stephan Gölnitz

Freerace Pro könnte man die Gruppe bald nennen, denn die meisten Marken siedeln ihre Segel immer dichter an den reinen Racesegeln an. Leistungsmäßig können die besten Segel im mittleren Windbereich mit reinrassigen Racesegeln im Speed mithalten, sind in den Gleitnoten und Amwind sogar überlegen (wir haben ein 2008er NeilPryde RS:Racing als Referenzsegel getestet). Schnelle Slalomboards benötigt man, um die Unterschiede im Topspeed herauszufinden. Auf den meisten Freerideboards wird das Brett den Topspeed limitieren, da kann man mit einem Racesegel meist keine Vorteile rausfahren. Für jeden, der nicht in hochrangigen Raceserien mitfährt, sind die neuen Segel (NeilPryde RS:Slalom, Gaastra GTX Race und Point-7 AC-2) eine preislich interessante Alternative zum Racesegel. Aber auch das klassische Freerace-Segment – guter Speed in einem möglichst breiten Windbereich und gute passive Gleitpower, wird von den Klassikern wie NeilPryde V8 und North Sails S_Type weiterhin gut bedient.

Testbedingungen: Wir haben die Segel auf zwei Slalomboards Tabou Manta 79 mit 44er Drake Slalomfinnen getestet. Die erste Testrunde haben alle Segel bereits im September am Gardasee absolviert, eine zweite Runde für ausgiebige Quervergleiche dann im südafrikanischen Langebaan. Vier Tester (78 Kilo, 80 Kilo, 82 Kilo, 85 Kilo) haben die Segel beim freien Fahren und in direkten Vergleichsfahrten bewertet.

Den Testbericht gibt's unten als PDF-Download.

Mit einer Trimmeinrichtung an der Gabel lässt sich der Einsatzbereich der Freeracesegel spürbar vergrößern. Vor allem bei Segeln, die sensibler auf die richtige Schothornspannung reagieren, lohnt sich die Montage. Für Hobbyracer reichen auch einfache Syst

Lagerung an Land – das Problem dieser Segel. Entweder sollte man die Segel am Vorliek nur entspannen und die Camber am Mast lassen – man riskiert bei längerer Lagerung allerdings, dass der Mast krumm wird – oder gleich abriggen. Mit runtergesprungenen Cam

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Freerace- und Slalomsegel 8,5 2009


  • North Sails Ram F9 8,4

    15.01.2009Das Ram F9 ist ein sehr race-orientiertes Segel mit Bestleistung bei viel Wind.

  • North Sails S_Type 8,4

    15.01.2009Gute Leistung bei weniger Wind, bestes Handling und leichtes Fahrgefühl werden beim North Sails S_Type vereint.

  • Point-7 AC-2 8,3

    15.01.2009Das AC-2 dreht vor allem bei viel Wind richtig auf und bietet gute Leistung in einem weiten Windbereich. Die Optik ist ein garantierter Hingucker.

  • Gaastra GTX Race 8,5

    15.01.2009Das Gaastra GTX Race ist besonders einfach zu fahren und zu trimmen. Es überzeugt mit überdurchschnittlicher Leistung im gesamten Einsatzbereich.

  • Gun Sails Cannonball 8,6

    15.01.2009Das Gun Sails Cannonball ist ein kraftvolles, aber auch etwas schwerer wirkendes Segel mit Stärken im unteren Gleitwindbereich.

  • NeilPryde RS:Slalom MK III 8,6

    15.01.2009Gute Leistung bei weniger Wind, bestes Handling und leichtes Fahrgefühl werden beim North Sails S_Type vereint.

  • NeilPryde V8 8,5

    15.01.2009Das V8 vereint sehr viel Leistung bei wenig Wind mit dem leichtesten Fahrgefühl.

  • Freerace- und Slalomsegel 8,5 2009

    15.01.2009Racesegel sind schwer und vor allem sauteuer. Wir haben die klassischen Freeracesegel mit den neuen Slalomsegeln gemeinsam getestet und finden, dass die aufgemotzten Freeracer ...

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