Freeracesegel

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 14 Jahren

„Free“Racesegel sind die leistungsstärkste Motorisierung für Normalverbraucher und bieten bei günstigerem Preis sogar mehr als ihre puristischen Namensvettern aus der Worldcup- Szene: Im unteren und mittleren Windbereich entwickeln die tiefen Profile noch mehr Dampf, bei äußerst guter Kontrollierbarkeit und meist spürbar besserem Manöverhandling. (SURF 3/2007)

Camber oder nicht – so lautete jahrelang der Wettstreit unter den Freeracesegeln. Dieser scheint jetzt endgültig geschlichtet, denn kein Hersteller wagt es mehr, sich unter den leistungsstärksten Segeln ohne die stützenden Zangen in der Masttasche zu messen. Nur so lässt sich ein tiefes Profil schon bei Leichtwind mit bester Kontrollierbarkeit vereinen – und das alles in einem Trimm. Denn hier liegt die echte Stärke der Cambersegel: Im Medium-Trimm, mit leichter Spannung am Schothorn, decken viele der getesteten Segel einen extrem großen Windbereich ab. Im Vergleich zu den reinrassigen Renntüchern verzichten Freeracesegel aber weiterhin auf die überbreiten Masttaschen, sind mit zwei bis drei Cambern und ein bis zwei Latten weniger im Gewicht weiter abgespeckt. Dennoch sind diese Tücher mitnichten geeignet für den notorischen Gebrauchsanweisungs- Hinterherleser. Denn einen kurzen Blick in die Aufbauanleitung haben diese hochwertigen Segel auf jeden Fall verdient – und etwas Begeisterung für feine Trimmjustierungen sollte man als Käufer dieser Segelklasse ebenfalls mitbringen – sonst verzichtet man leicht unfreiwillig auf den sechsten Gang. Dabei hat sich der Aufriggkomfort bei vielen Modellen bereits spürbar verbessert – mit Köpfchen und etwas Gefühl lassen sich einige Cambersegel sogar leichter aufbauen als manches Freeridesegel ohne Camber mit schmaler Masttasche.

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