Freeracesegel 2002

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 17 Jahren

Bei Freeracesegeln treten nicht nur die Marken gegeneinander an, in dieser Gruppe treffen auch zwei Ideologien aufeinander: Mit oder ohne Camber, das ist hier die Frage. Leistungs-orientierte Surfer finden in diesem Test die Antwort – und die entscheidenden Kauftipps.

Wozu braucht man eigentlich noch Cambersegel? Den Mythos, Cambersegel seien besser kontrollierbar, haben die immer weiterentwickelten Segel ohne Profilstützen mittlerweile schon zerstört – bei Hack drängen sie sich teilweise sogar mit Bestnoten vor die profilgestützten Segel. Doch, versteckt in den breiten Masttaschen, leisten die Camber immer noch wertvolle Dienste. Nur mit den kleinen Stützen am Mast lassen sich tiefe und dennoch stabile Profile für maximale Leistung im unteren Windbereich designen. Obendrein liegen die – technisch aufwändigeren – Cambersegel häufig etwas neutraler in den Händen und sind dadurch einfacher zu fahren als die flacheren No-Cams. Unser Fazit über die neue Generation von Freeracesegeln: Die Unterschiede in der Zwei-Klassen-Gesellschaft sind zwar geringer geworden, doch in den Leistungsdisziplinen liegen die Cambersegel weiterhin vorne. Die handlichen No-Cams sind für manöver- orientierte Surfer ausreichend motorisiertund erste Wahl. Dennoch: Wer maximale Power auf der Piste und beste Chancen auf der Rennstrecke sucht, sollte sich zuerst unter den Cambersegeln umschauen.

Diese Produkte findet ihr im Test:

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    Test: Freeracesegel

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