Freeracesegel 2003

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 17 Jahren

Freeracesegel sind die Energiequelle für Leichtwind: Rennmotoren für private Matches oder offizielle Slalomrennen. Doch die Designer interpretieren das Thema sehr unterschiedlich. Vom schweren Racesegel bis zum federleichten Manöver-Rigg präsentierte sich zum Test die ganze Bandbreite moderner Segeltechnologie.

Wer heute ein Segel zwischen sieben und zehn Quadratmetern sucht, kommt an den Freeracesegeln kaum vorbei. Üppig mit hochwertigen Carbon-Latten bestückt und auf Masten mit 60 bis 100 Prozent Carbon abgestimmt, decken moderne Segel selbst in Größen von rund acht Quadratmetern einen enorm großen Einsatzbereich ab – von oberen drei Windstärken bis zu einem kernigen Fünfer können Surfer mit gut 80 Kilo damit kontrolliert Vollgas geben.

Neben steifen Camber-Segeln buhlen vermehrt Großsegel ohne Profilzangen mit deutlicher Manöverausrichtung um des Käufers Gunst. Die Überraschung dabei: Abseits der Rennbahnen, auf denen weiterhin Racesegel mit breiten Masttaschen dominieren, hinken die gezähmten Freeracetücher nicht hinterher. Bei unseren Vergleichsfahrten auf großen Freerideboards lagen Camber-freie Segel sogar mehr als nur einmal vorn. Ein besonders interessantes Konzept verfolgen die Gaastra-Macher in dieser Klasse: Selbst das 8,0er-Segel ist auf einen Mittelklasse-Mast in 4,60 Meter Länge zugeschnitten. Darauf passt dann auch noch das nächst kleinere Segel – das Sparschwein quietscht vergnügt.

Diese Produkte findet ihr im Test:

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    Test: Freeracesegel

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