Freeracesegel 2004

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 16 Jahren

Diese Segelgruppe ist vergleichbar mit der MotoGP beim Motorradrennen – maximale Leistung auf der Geraden und super Handling in den Kurven. Auf heimischen Binnenseen sind die Freeracesegel die Platzhirsche. Der surf-Test zeigt, welche Konzepte – mit Camber oder ohne – euch zum Sieg auf der privaten Rennpiste führen. (Surf 1-2/2004)

Im Lager der Freeracesegel tut sich was. Während einige Modelle im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert wurden, haben Gaastra und Neil Pryde offenbar fleißig weiterentwickelt. Mit mehr Power und größerem Einsatzbereich konnten die überarbeiteten Modelle für 2004 überzeugen. Im Wettstreit zwischen Profilen mit und ohne Camber haben die Cambersegel im Leistungsvergleich die Nase zwar eindeutig vorne, wer aber auf leichtes Handling Wert legt, sollte auf Schnitte mit schmaler Masttasche zurückgreifen. Eine bisher oft verkannte Stärke der technisch wirkenden Camber-Riggs: Sie reagieren wenig trimmsensibel und funktionieren auch mit sehr wenig Trimmschotspannung. Camberlose Segel benötigen durchweg recht viel Zug am Schothorn. Ein Tipp der Testmannschaft: „Adjustable Outhaul“ – ein beidseitiges Trimmsystem auf der Gabel, mit dem man die Schothornspannung während der Fahrt verstellen kann – ist bei diesen Segelgrößen und vor allem in böigen Revieren sehr empfehlenswert und erweitert die Windrange spürbar.

Diese Produkte findet ihr im Test:

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    Test: Freeracesegel

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