Freeracesegel Pro 8,5 2011

 • Publiziert vor 11 Jahren

Freerace Pro ist die angesagte Segelgruppe für engagierte Heizer. Billiger als Racesegel und nicht unbedingt langsamer. Bei diesem Test haben sich zusätzlich zwei Vertreter in die Gruppe geschlichen, die da eigentlich nicht ganz hinein gehören – und damit ganz ungewollt einen Klassenkampf unter den verschiedenen Cambergruppen ausgelöst.

[Segel] Naish Indy 8,2 : Point -7 AC-K 3Cam 8,5 : [Tester] Stephan Gölnitz , Frank Lewisch : [Spot] Langebaan

Reine Racesegel waren vielen Surfern lange zu teuer, zu schwer, zu unhandlich. Eigentlich ganz schlau, haben sämtliche Hersteller leistungsstarke Segel auf den Markt gebracht, die im “normalen” Windbereich den Racetüchern teils überlegen sind, einfacher und leichter zu surfen – die Gruppe der Freeracesegel war geboren, das Neil- Pryde V8 lange Zeit der wohl bekannteste Stellvertreter. Nach dem Motto “keine Nische, für die es nicht ein Produkt gäbe”, kamen schnell findige Marketingmenschen auf die Idee, zwischen Freerace und Race noch ein Segel in die Palette zu quetschen. Und noch eine eiserne Regel im Windsurfbusiness wurde schnell befolgt – wenn einer anfängt, ziehen alle anderen nach. Wie lange sich drei bis vier verschiedene Cambersegel bei den einzelnen Marken halten werden ist fraglich, im Moment genießt der Käufer aber noch den Luxus und auch die Probleme einer extrem fein abgestimmten Auswahl. “Freerace Pro” würden wir in dem breiten Angebot momentan so charakterisieren:

? drei Camber

? Masttasche etwas schmaler als bei Race-, aber breiter als bei 2-Camber-Segeln

? deutlich günstiger als Racesegel

? auf Masten mit 70 bis 80 Prozent Carbon abgestimmt.

Interessant ist dabei neben dem Preisunterschied von teilweise mehreren hundert Euro auch die Verfügbarkeit. Racesegel müssen bei einigen Marken rechtzeitig bestellt werden, die Freeracesegel sind meistens zu Beginn der Saison frei erhältlich. Dass die Freerace-Pro-Segel nicht langsam sind, hat surf-Tester Manuel bei der letztjährigen surf-Challenge bewiesen. Unter 68 Startern konnte er zwei lange Läufe mit einem Gaastra GTXrace auch den mit Racesegeln hochgerüsteten Konkurrenten davonfahren und – hätte er am Ende das Ziel nicht verfehlt – mit dem Freeracesegel wohl auch die Gesamtwertung gewonnen. Einige Segel wie das NeilPryde RS Slalom oder Severne Overdrive waren zum Testzeitpunkt leider noch nicht verfügbar und werden, falls möglich, nachgetestet.

Die Testergebnisse der Freeracesegel Pro 8,5 findet Ihr unten als PDF-Download. 

 

Gehört zur Artikelstrecke:

Freeracesegel Pro 8,5 2011


  • Gaastra GTXrace 8,5

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    15.04.2011surf-Empfehlung: Das Cannonball ist wahrscheinlich für die Mehrzahl der Freeracer sehr gut geeignet. Mit maximaler Leistung im mittleren Windbereich – genau da, wo man es meistens ...

  • Naish Indy 8,2

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    15.04.2011surf-Empfehlung: Ein sehr (fahr-)stabiles Segel mit beachtlicher Leistung und höchstem Racefeeling im gesamten Windbereich. Für kräftige Surfer auch als Ersatz zum Racesegel ...

  • Freeracesegel Pro 8,5 2011

    15.04.2011Freerace Pro ist die angesagte Segelgruppe für engagierte Heizer. Billiger als Racesegel und nicht unbedingt langsamer. Bei diesem Test haben sich zusätzlich zwei Vertreter in die ...

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