Gun Sails Cannonball 8,0

 • Publiziert vor 11 Jahren

Der Dampfhammer aus dem Hause Gun Sails. Wirkt sehr kraftvoll, direkt und sportlich. In Manövern liegt es etwas schwerer in der Hand, die Rotation liegt im grünen Bereich für ein Cambersegel. Kleines Manko beim Aufbau: Die Camber springen beim Vorliektrimmen gerne mal vom Mast, beim Surfen passiert das dann aber nicht mehr.

An Land: Das Cannonball ist wie alle Gun-Segel überaus stabil ausgelegt mit allen erforderlichen Verstärkungen und aus besonders starkem Monofilm.

Auf dem Wasser: Die solide Anmutung an Land findet man beim Cannonball auch auf dem Wasser wieder: Das Segel steht super stabil auf dem Board, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und bietet bei passiver Fahrweise mächtig Leistung. Wie die anderen Segel mit viel Profil überzeugt es mit sehr gutem Durchschnittsspeed bei wechselnden Windverhältnissen, der auch mit mittlerem Fahrkönnen leicht erreicht wird.

In Manövern rotieren die Camber gut, der tiefe Bauch sorgt jedoch für einen ähnlich weiten Rotationsweg wie beim NeilPryde H2 oder Gaastra Swift. Falls es beim Schiften mal aus der neutralen Achse kippt, erfordert es schon kräftigeres Zupacken – das solide verstärkte Segel mit vergleichsweise dickerem Monofilm wiegt eben auch spürbar mehr. Gut gefallen hat uns am Cannonball die große Range in einem Trimm. Insgesamt wirkt es direkt und kraftvoll, ein guter Freeridemotor für die meisten Freerideboards.

surf-Empfehlung für Gun Sails: Das Cannonball ist ein Segel für “schaltfaule” Fahrweise. Ein Trimm passt für fast alles, es zieht passiv gut los und bleibt lange kontrollierbar. Kräftigere Surfer werden auch mit dem etwas höheren Gewicht gut leben können.

Verwendeter Mast: Gun Sails Expert 490 cm, IMCS 29, 2,25 Kilo, 70 % Carbon; Preis: 315 Euro. Web: www.gunsails.de

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