NeilPryde RS:Slalom MK III 8,6

 • Publiziert vor 12 Jahren

Gute Leistung bei weniger Wind, bestes Handling und leichtes Fahrgefühl werden beim North Sails S_Type vereint.

[Segel] NeilPryde RS:Slalom MK III 8,6 (links) und North Sails S_Type 8,4[Tester] Frank Lewisch und Manuel Vogel

An Land: Willkommen in der Freerace-”Pro”-Welt. Das neue RS:Slalom dokumentiert schon an Land, dass es sich um ein deutliches Upgrade zum klassischen Freeracesegel handelt. Die Masttasche wurde nochmal breiter. Auffälligstes Designmerkmal ist aber die extrem verkürzte Gabellänge mit einer weit über das Schothorn hinaus ragenden Latte, die die Profilsehne über der Gabel wieder verlängert. Das soll den Twist des gesamten Achterlieks verbessern und bei viel Wind den Druckpunkt vorne stabilisieren. Sämtliche Features sind bei NeilPryde üblich – der Mastprotektor wurde leichter und bleibt dabei gut gepolstert und robust. Im oberen Teil des Segels wird vergleichsweise dünner Monofilm eingesetzt, die Achterlieksverstärkung ist bereits direkt oberhalb der Gabel weniger als dürftig – dieses Produkt erfordert sorgsame Behandlung.

Auf dem Wasser: Im RS:Slalom steckt viel vom kommenden RS:Racing, das spürt man sofort. Leistungsmäßig dominiert das Segel den Test, wirkt dabei leicht und bleibt lange gut kontrollierbar – wenn man es am Schothorn auf den stärkeren Wind einstellt. Es reagiert etwas sensibler auf den Trimm als das Gaastra GTX Race. Dafür belohnt es mit sagenhafter Beschleunigung nach dem Angleiten und in Böen, kann sich so auf jedem Kurs von allen anderen Segeln absetzen. Das Fahrgefühl bleibt dabei sehr leicht, das Topp macht weit auf, außerdem dürfte das leichte Material einen guten Beitrag zum beeindruckenden Fahrgefühl leisten.

Als Ergänzung zum V8 passt das RS:Slalom wirklich gut in die NeilPryde-Palette, auch wenn wir sonst keine Freunde von übermäßig vielen Segelmodellen sind: Auf leichten Slalom- oder Freeraceboards kann sich das RS:Slalom gegenüber dem V8 erkennbar absetzen. Auf schwereren Freerideboards bleibt das noch druckvollere V8 die bessere Wahl. Ebenfalls wegen der Manövereigenschaften. Das Segel wirkt zwar vergleichsweise recht leicht, die Camber rotieren aber, trotz aufwändiger Rollenkonstruktion, nach dem Schiften erst dann, wenn man schon wieder richtig Druck auf der Folie hat.

Wir konnten das MK III gegen das 2008er RS:Racing fahren – bis auf die Kontrolle bei Mega-Wind kann das Slalomsegel alles besser als das alte Racesegel. Der Performance-Tipp geht damit klar an dieses Segel.

surf-Tipp: Für Surfer mit Contest-Ambitionen oder sehr engagierte Freizeit-Racer.

Verwendeter Mast: NeilPryde X9 Ultra 490 cm, IMCS 29,

1,75 Kilo, 100 % Carbon, Preis: 999 Euro

Web:  www.neilpryde.de

 

 

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