Point-7 AC-2 8,3

 • Publiziert vor 11 Jahren

Ein Segel, mit dem man Eindruck schinden kann – an Land und auf dem Wasser. Extrem auffällige Optik und guter Speed sind hier kombiniert. Die gute Leistung muss man sich aber spürbar stärker erarbeiten, bei mehr Wind ist Hinhalten angesagt. Das Segel wirkt im Vergleich deutlich mehr Race- als Freerace-orientiert.

An Land: Die schwarzen Segel sehen nicht nur grundsolide aus, der Monofilm soll UV-beständig sein und ist obendrein super dick. Selbst mit dem Freeridesegel könnte man sich, ginge es nach Ausstattung und Verstärkungen, an den wil desten Hardcore-Wavespots sehen lassen. Zumindest das AC-2 fällt durch sehr hohe Trimmkräfte auf, die den einen oder anderen gestandenen Surfer an seine Grenzen bringen werden.

Auf dem Wasser: Beim AC-2 könnte man meinen, man hätte versehentlich in die Raceabteilung gegriffen. Du holst das Segel beherzt dicht und es donnert los. Schon der Trimm mit extrem viel Loose Leech erinnert an martialische Racesegel, die Fahrcharakteristik fordert ebenfalls den sportlichen, möglichst auch etwas schwereren Surfer. Nach dem Motto “ohne Input kein Output” will das AC-2 kräftig dichtgehalten werden, belohnt dann aber mit bestem Speed vor allem im mittleren Windbereich.

Auf der Geraden wirkt es trotz solider Ausstattung auch noch akzeptabel vom Gewicht, in Manövern ist dann aber Zupacken angesagt. Die Camber rotieren gut, doch das subjektive Segelgewicht liegt spürbar über allen Vergleichsprodukten. Im überpowerten Windbereich verstärkt sich dann zunehmend der Zug auf der hinteren Hand, wer jetzt noch dichthalten kann, wird weiterhin vom Speed vor-ne mitfahren, der Hobbyracer fiert allerdings wahrscheinlich vorzeitig auf.

surf-Empfehlung für Point-7: Das AC-2 ist ganz klar das rennorientierte Leistungssegel für trainierte Surfer. Tendenz sehr Richtung Freerace, weniger Freeride. Ein günstiges, sehr robust wirkendes Segel mit gutem Speed – für kräftige Surfer. Es bietet athletischen Fahrern Top-Leistung vor allem im mittleren Windbereich. Das Square bietet erstaunlich viel Speedpotenzial, wenn es richtig angeblasen ist und könnte im flacheren Trimm leichten Fahrern gut gefallen.

Verwendeter Mast: Point-7 C 80 490 cm, IMCS 29, k.A. Kilo, 80 % Carbon; Preis: 329 Euro. Web: www.point-7.com

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