Test 2018: Freeracesegel mit Camber 7,0 bis 7,3 Test 2018: Freeracesegel mit Camber 7,0 bis 7,3 Test 2018: Freeracesegel mit Camber 7,0 bis 7,3

Test 2018: Freeracesegel mit Camber 7,0 bis 7,3

 • Publiziert vor 2 Jahren

Sechster Gang und entspannt auf der linken Spur bleiben – weil du weißt, dass keiner von hinten kommt, der schneller ist. Freeracesegel mit Camberunterstützung sind dafür gemacht. Dieser Test gibt zehn Segeln die Chance, sich zu bewähren. Als Leichtwindracer, komfortabler Cruiser oder Top-Speed-Antrieb.

Willkommen in der „Pro“-Welt, oder zumindest nahezu. Würde man einen Formel-1-Wagen zerlegen und aus den Einzelteilen ein alltagstaugliches Fahrzeug bauen – so etwa entstehen diese Free­racesegel. Basis sind häufig die Race­segel aus dem Profi-Zirkus, die wegen zu vieler Camber, zu steifen Profilen und zu breiten Masttaschen – und nicht zuletzt wegen der teils unerhörten Preise – im Shop kaum an den Mann zu bringen sind. Wobei einige Designer bei der Restaurierung wieder erstaunlich nahe am Original gelandet sind.

An üblicherweise zwei Cambern in der Masttasche sind die gemäßigten Rennprofile der „Freerace“-Klasse zu erkennen. Zunehmend reduzieren Designer und Marken die Produktpaletten auf ein einzelnes Cambersegel neben dem Profi-Racesegel, während vor einigen Jahren noch mindestens zwei Segel für den Amateur- und Freizeitbereich üblich waren. Segel wie NeilPryde Hornet und RS:Slalom oder North Sails Ram sind so ersatzlos vom Markt verschwunden. Bei NeilPryde soll das V8 mit zwei Cambern und gemäßigter Masttaschenbreite den gesamten Freizeitsektor abdecken, North Sails setzt auf die eigentlich pfiffige Idee, das S_Type wahlweise mit zwei oder drei Cambern zu bestücken. Point-7 hat als einziges Cambersegel neben dem AC-One das AC-K mit drei Cambern im Angebot. Daneben bieten aber GA-Sails, GunSails, und Severne weiterhin zwei Modelle an, die dementsprechend spezieller ausfallen können. Womit du für deine Bedürfnisse am besten fährst – mit dem Breitband-Allrounder oder dem Spezialistensegel – darüber verrät dieser Test mehr.

Den gesamten Test mit allen Ergebnissen finden Sie als PDF unten im Downloadbereich:

  • GA-Sails Cosmic 7,2

  • GA-Sails Phantom 7,1

  • Gunsails Sunray 7,0

  • Gunsails Vector 7,1

  • Neilpryde V8 7,2

  • North Sails S_Type SL 7,3

  • Point-7 AC-K 7,2

  • Sailloft Hamburg Mission 7,0

  • Severne Overdrive M1 7,0

  • Severne Turbo GT 7,0

Test 2018: Freeracesegel mit Camber 7,0 bis 7,3

10 Bilder

AN LAND

Schnitte und Designs: Unsere vier High-End-Segel mit drei Cambern verwenden besonders breite Masttaschen, die durch das teilweise verwendete, durchsichtige X-Ply-Material schlanker erscheinen als sie sind. Diese Segel sind so straff vorgespannt, dass auch mit nur locker eingehängtem Schothorn ein großer Windbereich abgedeckt wird. Allein die hohe Vorlieksspannung und der straffe Sitz der Latten am Mast stabilisieren ausreichend, unterstützt von sehr viel Loose Leech. Fast alle Designer haben mittlerweile das über der Gabel ausgestellte Achterliek eingeführt, das von einer diagonal laufenden Latte unterstützt wird.

Latten, Materialien & Co: An die ganz dünnen Flattermaterialien traut sich glücklicherweise kein Hersteller mehr ran, dennoch sind die Segel im oberen Bereich überwiegend nur durchschnittlich bis ausreichend dick dimensioniert – was den Gewichten entgegenkommt. Manche Segel sind im Topp aber mit soliderem X-Ply ausgestattet, eines sogar im Achterliek bis hinunter zur Gabel. Der Bereich unter der Gabel wirkt bei allen Segeln dem Einsatzbereich entsprechend ausreichend solide verstärkt.

AUF DEM WASSER

Leistung: Leistung ist nicht alles, oder doch? In Summe liegen die meisten Segel dicht beisammen, beachtenswert ist dafür die Charakteristik, wie einige Beispiele belegen.

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Schlagwörter: Camber Freeracesegel Test

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