Test 2014: Freeracesegel 2-Cam 7,5 Test 2014: Freeracesegel 2-Cam 7,5 Test 2014: Freeracesegel 2-Cam 7,5

Moderne Cambersegel lassen sich leicht aufbauen und decken einen breiten Windbereich in einem Trimm ab. Die Segel sind meist besonders fahrstabil und daher in den Größen ab 7,5 Quadratmeter besonders beliebt. Der Handlingnachteil gegenüber camberlosen Segeln hält sich in Grenzen, weil für ein 7,5er in der Regel die Manöverskala bei der Powerhalse endet. Lass dich von den Cams nicht abschrecken – come on!

Die Freeracesegel wurden am Pigeon Point auf der Karibik-Insel Tobago getestet. Angenehme Arbeitsbedingungen für die Tester im warmen Wasser.

Freerace – was ist das eigentlich? Da viele Hersteller neben den reinen Racesegeln – die aus Preis-, Gewichts- und Handlinggründen nur für Regatta- und Speedsurfer interessant sind – doch noch zwei weitere Cambersegel im Programm haben, ist die Einteilung häufig schwierig. Auch für diesen Test haben wir länger benötigt, um die Kriterien festzulegen. Denn wo genau verläuft beispielsweise die Grenze zwischen Freerace und Freerace Pro?

Bei vielen Marken haben die klassischen Freeracesegel zwei Camber, sechs Latten und eine etwas schmalere Masttasche, "Freerace Pro" zeichnet sich darüber hinaus oft durch einen weiteren Camber, eine zusätzliche Latte und mehr Luft in der breiteren Masttasche aus. Doch das gilt nicht grundsätzlich. Auch in der Freerace-Pro-Klasse findet man zunehmend Segel mit nur zwei Cambern, auf der anderen Seite werden zumindest bei einigen Marken je nach Größe auch die Freeracesegel mit sechs oder sieben Latten ausgestattet. Trotzdem haben wir die beiden objektiven Kriterien als erste Auswahlgrundlage für diesen Test genommen. Zwei Camber, sechs Latten – bei Severne hat das Turbo zwar eine Latte mehr, Freerace Pro ist es dennoch nicht, dafür findest du bei Severne das Overdrive. Und auch bei Gun Sails mussten wir die kleine, sechseinhalbte Latte durchgehen lassen, weil du dort ebenfalls noch zwei weitere Camber­racesegel zur Auswahl hast. Freerace­segel mit zwei Cambern sind so das luxuriöseste, technischste, was sich Surfer ohne Regattaambitionen in der Regel noch kaufen. 

Ausstattung

Naturgemäß sind Cambersegel aufwändiger ausgestattet als die camberlosen Freeridesegel. Eine breitere Masttasche, zusätzliche Reißverschlüsse, Verstärkungen – die Herstellung wird deutlich aufwändiger, das Gewicht steigt und auch der Preis.

Manöver

In Manövern – wir reden in dieser Segelgruppe und -größe eigentlich nur von Halsen – müssen bei einem Segel gleich drei Dinge gleichzeitig funktionieren: Das Segel sollte um die Längsachse leicht und schnell rotieren, die Camber müssen locker um den Mast drehen und das Profil mitsamt dem Lattenkorsett mit möglichst geringem Ruck auf die neue Seite umschlagen. 

Leistung

Bessere Fahrleistung – das ist für viele Surfer, neben der größeren Windrange in einem Trimm, wohl der heißeste Anreiz, zum Cambersegel zu greifen. 

Die ausführlichen Testergebnisse dieser Freeracesegel findet Ihr unten als PDF-Download:

• Gaastra Cosmic 7,5 • Gun Sails Sunrax 7,5 • Naish Indy 7,6 • Neilpryde Hornet 7,2 • North Sails S_Type 7,3 • Sailloft Hamburg Traction 7,5 • Severne Turbo 7,5 • Vandal Mission 7,3

Gehört zur Artikelstrecke:

Test 2014: Freeracesegel 2-Cam 7,5


  • Test 2014: Gaastra Cosmic 7,5

    18.06.2014

  • Test 2014: Gun Sails Sunray 7,5

    18.06.2014

  • Test 2014: Naish Indy 7,6

    18.06.2014

  • Test 2014: Severne Turbo 7,5

    18.06.2014

  • Test 2014: Vandal Mission 7,3

    18.06.2014

  • Test 2014: Freeracesegel 2-Cam 7,5

    19.06.2014

  • Test 2014: Neilpryde Hornet 7,2

    18.06.2014

  • Test 2014: North Sails S_Type 7,3

    18.06.2014

  • Test 2014: Sailloft Hamburg Traction 7,5

    18.06.2014

Themen: 2-CamFreeracesegelGaastraGun SailsNaishNeilPrydeNorth SailsSailloft HamburgSailloft HamburgSeverneTestVandal

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    Freeracesegel 2-Cam 7,5

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