Test 2020: Power-Freeracesegel 2-Cam 8,5 Test 2020: Power-Freeracesegel 2-Cam 8,5 Test 2020: Power-Freeracesegel 2-Cam 8,5

Test 2020: Power-Freeracesegel 2-Cam 8,5

 • Publiziert vor 2 Monaten

Beim größten Leichtwindsegel geht es weniger um Topspeed, sondern darum, überhaupt ins Rutschen zu kommen. Zu viel Power gibt‘s da nicht. Vier etablierte Freeracer und ein Sonderling wollen alle frühstmöglich gleiten — die Konzepte dafür könnten aber unterschiedlicher kaum sein.

Es war ein spontaner Sommer-Sondertest, unter erschwerten Corona-Bedingungen. Ein wichtiger Herausforderer hat es dabei — verloren gegangen wohl irgendwo zwischen China und dem Gardasee — einfach nicht mehr aufs Wasser geschafft. Das NeilPryde V8 wäre unser sechster Wunschkandidat in diesem Rennen der Hubraummonster gewesen. Trotzdem können wir euch im getesteten Feld für nahezu jeden Geschmack ein Segel bieten. Vom camberlosen Tuch mit Wavesegel-weichem Fahrgefühl und Handling — bis zum straff-gestählten Dampfhammer für schwerste Jungs.


Den gesamten Test dieser fünf Freeracesegel mit allen Übersichtstabellen, Daten und Noten findet ihr als PDF unten im Download-Bereich:

  • GA Sails Cosmic 8,3
  • Gunsails Exceed 8,5
  • Morpho Sails Morpho 7,6
  • Sailloft Hamburg Traction 8,5
  • Severne Turbo GT 8,6

Test 2021: Power-Freeracesegel 2-Cam 8,5

10 Bilder

AN LAND

Camber und Co

Bis auf das „Morpho“ verwenden alle Segeldesigner zwei Camber, um die durchgehend tiefen Profile zu stützen. Der Aufbau gelingt dennoch — unter Beachtung der richtigen Reihenfolge — eigentlich easy. Die Trimmkräfte sind kein Kinderkram, aber handhabbar. Mit ordentlich Loose im Achterliek decken die Segel bereits ohne Schothornspannung einen guten Windbereich ab.

AUF DEM WASSER

Gleiten, Kontrolle, Speed

Die gute Nachricht vorweg, abgekoppelt von der individuellen Charakteristik von soft bis direkt, die dem einen so besser passt, dem anderen so: Alle Segel gleiten sehr gut an und lassen sich ohne viel umzutrimmen richtig lange kontrolliert festhalten. Auch als nach den Angleitpaarungen bei beginnender Ora bereits die ersten 6,5er Segel im Vollgleiten waren, ließen sich alle Kandidaten noch mindestens ausreichend kontrollieren. Bleiben noch die Manövereigenschaften — von einem 8,5er darf man keine Wunder erwarten. Richtig gut hat uns aber bei allen Segeln die Camberrotation gefallen, kein Segel zeigte sich störrisch wie manche Racesegel, die Profile schlugen immer komplett rum, teils mit nahezu unhörbarer Camberbewegung. Welches Segel dich also am besten auf Touren bringt, findest du in den Einzelbeschreibungen.

Themen: 2-CamCambersegelFreeracesegelTest

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