Test 2021: Freeracesegel mit Cambern 8,5 Test 2021: Freeracesegel mit Cambern 8,5 Test 2021: Freeracesegel mit Cambern 8,5

Test 2021: Freeracesegel mit Cambern 8,5

 • Publiziert vor 2 Monaten

Diese Segel sind das Schärfste, das für den „Amateursport“ zugelassen ist. Doch wer hat in der Summe aus Leistung, Handling und Komfort am Ende die Bugspitze vorn?

Bei schlappen drei bis satten fünf Windstärken liegt der ideale Drehzahlbereich dieser 8,5er Segel. Das ist die vielleicht größte Bandbreite, die Segeln in unseren Tests abverlangt wird. Immerhin von den ersten Schaumkrönchen bis zu satten fünf Beaufort. An Revieren wie in Torbole am Gardasee, am Walchensee in Bayern, aber natürlich auch an allen anderen Spots mit überwiegend leichtem bis mittlerem Wind können versierte Surfer ab 80 Kilo damit praktisch immer surfen. Und das mit maximaler Leistung über den gesamten Windbereich — ohne dabei viel umtrimmen zu müssen. Wer das gesamte Potenzial ausschöpfen möchte, montiert zusätzlich eine Trimmeinrichtung am Gabelbaum für den Schothorntrimm während des Surfens. Das Vorliek bleibt bei diesen Segeln sowieso nahezu immer auf den einen „richtigen“ Punkt getrimmt.

Aber warum sollte man nicht gleich zum reinen Racesegel greifen? „Racesegel erfordern mehr Kraft und Technik“, weiß surf-Tester Nicholas Slijk — und Top-Ten-Fahrer bei der One Hour Classic, „man muss auch den deutlich kräftigeren Lift eines Racesegels kontrollieren können und muss das Segel ständig adjustieren, diese Segel hier hält man einfach fest und gibt Vollgas.“ Für surf-Tester Frank Lewisch steht aus seiner Erfahrung als Shop-Verkäufer ebenfalls der häufig geäußerte Wunsch der Kunden nach einem möglichst stabil und easy zu surfenden Segel im Vordergrund: „90 Prozent aller Surfer sind vermutlich mit einem einfacher zu beherrschenden Freeracesegel mindestens genau so schnell wie mit einem Racesegel“, meint er und „ein Racesegel will eigentlich überpowert sein, Freeracesegel funktionieren dagegen schon unten raus und bei Mittelwind optimal.“

Drei Segel erfordern vor diesem Testbericht noch eine extra-Erwähnung: Das in der Vergangenheit sehr starke Severne Overdrive hätten wir ebenfalls gerne im Test gesehen, allerdings war es beim Corona-bedingt frühen Test — diesmal schon im September am Gardasee — noch nicht lieferbar und wird erst im April erwartet. Einen fundierten Test liefern wir auf jeden Fall nach. Duotone legte keinen Wert auf die Testteilnahme. Das ist einerseits schade, schafft aber andererseits Testkapazitäten für zusätzliche, eher „exotische“ Marken wie Challenger oder Loftsails, die sonst seltener im Test berücksichtig werden können. Das GA Sails schließlich zeigt beispielhaft, wie sich ein klassisches Freeridesegel im Vergleich schlägt.

Den gesamten Test dieser sieben Freeracesegel mit Cambern aus SURF 3/2021 mit allen Übersichtstabellen, Daten und Noten findet ihr als PDF unten im Download-Bereich:

  • Challenger Sails Fluido T3 8,5
  • GA Sails Cosmic 8,3
  • Gunsails Vector 8,6
  • Loftsails Switchblade 8,5
  • Neilpryde V8 8,7
  • Point-7 AC-Z 8,5
  • Sailloft Hamburg Mission 8,6

Test Freeracesegel 2021

22 Bilder

Im diesem Clip stellen wir euch alle Testprodukte ausführlich vor, erklären euch die Designs & Features und geben nützliche Trimmtipps.

Themen: CamberFreeracesegelTest

  • 1,99 €
    Freeracesegel mit Cambern 8,5

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