Freeridesegel 2002

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 16 Jahren

Flott auf der Geraden, flink in der Kurve: Freeridetücher zwischen sechs und acht Quadratmetern sind leichter, handlicher und billiger als die vor Kraft strotzenden Freeracesegel – und deshalb oft die bessere Wahl.

Freeridesegel lassen in den Shops die Kassen klingeln. Imageträchtige Freestylesegel, Hardcore-Wavetücher und potenzstrotzende Freeraceprofile werden dagegen von einem Großteil der Surfer ignoriert. Und das hat nachvollziehbare Gründe: Die Allrounder bieten Qualitäten, die für 80 Prozent aller Surfer im Bereich zwischen 5,5 und sieben Quadratmeter maßgeschneidert sind – ausreichend Leistung, gute Kontrolle und leichtes Handling, und das zu einem Preis, der meist spürbar unter dem der sogenannten Spezialistensegel liegt.

Auf der Suche nach einem unkomplizierten Rundum-Sorglos-Rigg liegt man deshalb mit einem Freeridesegel oft genau richtig. Vor allem wenn man nicht wirklich auf Spock und Grubby spekuliert und auch nicht immer am Anschlag an der Gabel zerrt. Einfach ordentlich Gas geben, ab und zu eine Duck Jibe ins Wasser zirkeln – dafür wurden diese Segel entwickelt. Mit etwas mehr Bauch und Power ausgestattet als reine Manöversegel, weiter ausgestelltem Unterliek und steiferen Latten, bieten die Freerider genug Leistung und Kontrolle für private Speedduelle. Gegenüber den Freeracesegeln sind die Fun-Tücher von einer Latte weniger gestützt, im Gewicht abgespeckt, handlicher und agiler.

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    Test: Freeridesegel

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